Karnevalsfeier

Eine tolle Karnevalsfeier erlebten die Kinder, Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen der DWS:

Nachdem die einzelnen Jahrgänge in den ersten beiden Stunden noch im eigenen Klassenraum kräftig gefeiert hatten, fand nach der großen Pause die Schulfeier zum ersten Mal nach Corona wieder in der Aula statt.
Diese war auch gleich gut gefüllt, denn „Prinz Jonathan I. von Computermaus und Gaumenschmaus“ hatte bei seinem erneuten Besuch ein mächtiges Gefolge mitgebracht. Der „Elferrat“ war  definitiv in Feierlaune und zeigte sich begeistert von dem bunten Programm.

Den Anfang machte – nach einem gemeinsamen Tanz zum „Roten Pferd“ – die Schulband unter der Leitung von Herrn Mühlmann mit „80 Millionen“ von Max Giesinger. Den Song konnten auch viele der Kinder kräftig mitsingen.

Die Tanzgruppen des SC Hoetmar bereicherten wie immer die Karnevalsfeier. Die Kleinsten aus dem ersten Jahrgang hatten tatsächlich ihren allerersten Auftritt, den sie bravourös meisterten! Auch die Gruppen der zweiten sowie der gemischten dritten und vierten Klasse sorgten mit ihrer mitreißenden Performance für tolle Stimmung.

Frau Lohmann hatte auch in diesem Jahr wieder eine ganz persönliche Büttenrede extra für Prinz Jonathan geschrieben. Darin kündigte sie auch bereits die beiden Spiele an, die der Karnevalsprinz bestehen musste:
In der ersten Runde galt es, Tischtennisbälle tanzend aus einer Taschentuchbox auf dem Rücken zu schleudern. Frau Pelke und Frau Köster wurden per Los als Gegnerinnen ausgewählt, hatten gegen den dynamischen Hüftschwung von Prinz Jonathan und seinem Maskottchen „Hasi“ aber keine Chance.
Im zweiten Spiel mussten die vier Kandidaten einen Keks von der Stirn in den Mund befördern, ohne die Hände zu benutzen! Eine schwierige (und sehr lustig aussehende!) Herausforderung, bei der Frau Lammerding und Frau Viehmeyer die DWS vertraten, aber dieses Mal knapp das Nachsehen hinter dem Funkenmariechen hatten!

Der Hoetmarer Karnevalsprinz ließ es sich natürlich nicht nehmen, dem gesamten Team seine Orden zu verleihen, außerdem gab es für alle Kinder schön gefüllte Tütchen.

Bevor die Abschlusspolonaise in Richtung langes Karnevalswochende zog, gab es noch den Prinzensong zu hören:

„Hoetmar, du bist wunderbar – Shalalala!“

Ausstellung der Weltraumwerkstatt (Klasse 4)

„Weltraum, Sterne und Planete“ – zu diesem spannenden und interessanten Thema hatten die Kinder des 4. Jahrgangs mehrere Wochen intensiv im Sachunterricht gearbeitet, geforscht und sogar das Planetarium in Münster besucht. Nun präsentierten sie in einer „Mitmachausstellung“ ihre Ergebnisse den anderen Klassen.

Mit viel Aufwand hatten sie den Klassenraum und weitere Räume hergerichtet, Poster aufgehängt, Ausstellungstische vorbereitet und Überschriften für die einzelnen Themengebiete erstellt.

So konnten die anderen Kinder anhand von Steckbriefen und einem maßstabsgetreuen Modell etwas über die verschiedenen Planeten erfahren, die Phasen des Mondes kennen lernen oder sich über die Mondlandung informieren.
An jeder Station standen außerdem Expertinnen und Experten bereit, die geduldig und ausführlich alles erklärten und mit ihrem Wissen selbst die anderen Lehrkräfte beeindruckten.
Im Sprechzimmer stand die Raumfahrt im Mittelpunkt: Nach einigen Erläuterungen zur europäischen Rakete „Ariane 5“, die als riesiges Modell von Herrn Mühlmann und der Klasse 4 nachgebaut worden war, gab es ein Interview mit einem „Astronauten“ zu hören, der faszinierende Dinge vom Leben im All berichtete.
Besonders spektalulär war natürlich der Start der „Luftballon-Rakete“ im Flur, bei dem jedes Mal der Countdown lautstark mitgezählt wurde.

Außerdem konnten die Kinder jede Menge selber machen:
Planeten richtig ordnen, Sterne mit dem Zirkel zeichnen, Sternschnuppen ausschneiden und mit Wünschen beschriften, Sternbilder abzeichen oder verschiedene Puzzle zusammensetzen. Und auch beim Raketenstart oder dem Astronauteninterview durften sie mithelfen, ganz nach Wunsch und Fähigkeiten.

Daher war es kein Wunder, dass die anderen Klassen gar nicht wieder gehen und unbedingt alles ausprobieren wollten.

Die Viertklässlerinnen und Viertklässler waren am Ende der Doppelstunde auf jeden Fall sehr froh und stolz auf den großen Erfolg ihrer Ausstellung.

 

Der Ausflug ins Planetarium

geschrieben von der Klasse 4

Am Donnerstag, dem 9.2.2023 um 8.15 Uhr ist die Klasse 4 mit dem Bus von der Schule aus nach Münster ins Planetarium gefahren. Frau Noll ist mit uns gefahren. Als wir fast fast da waren, ist einer Klassenkameradin schlecht geworden.

Kurz vor neun Uhr sind wir angekommen. Als erstes durften wir frühstücken und Herr Mühlmann hat die Tickets bezahlt.

Danach durften wir in den Vorführungsraum. Wir haben den alten Projektor vor dem Eingang gesehen. Die Sitze waren sehr gemütlich.
Im Planetarium haben wir den Film „Faszination Weltall“ geguckt.
Der Film hat sich angefühlt, als wenn man im Weltall wäre. Als der Saturn vorgestellt wurde, ist einigen schwindelig geworden.
Es wurde über die Sternbilder erzählt und über die Milchstraße. Wir haben herausgefunden, dass in der Mitte unserer Galaxie ein schwarzes Loch ist und dass es noch ganz viele andere Milchstraßen gibt. Außerdem wurde uns erklärt, dass im Orion-Nebel Sterne geboren werden.
Es wurde auch gezeigt, wie ein Stern im Zeitraffer explodiert! Dabei entsteht ein schwarzes Loch. Ein paar von uns haben sich erschrocken.
Aber alle waren sehr begeistert.

Danach haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und durften uns noch ein bisschen im Museum umsehen. Einige sind mit Frau Noll gegangen. Ein paar sind allein gegangen und haben auch schöne Sachen entdeckt.
Die Ausstellung war sehr groß und cool. Es gab die Waldausstellung, Klimaausstellung und die Steinzeitausstellung. Es gab dort ausgestopfte Tiere und Dinosaurierknochen.
Wir haben ein Pottwal-Skelett gesehen. Wir haben sehr viele Sachen gesehen, die uns Gänsehaut gemacht haben.

Um elf Uhr mussten wir uns wieder treffen und unsere Jacken und Rucksäcke wieder anziehen. Wir durften uns auch etwas aus dem Souvenirladen holen.
Dort gab es Postkarten, Dino-Eier, Edelsteine, Sternschnuppen, Kuscheltiere, Schreibtischunterlagen, Armbänder, Anhänger, Ketten, Poster, Spielzeug und Bücher.

Danach sollten alle nach draußen. Die beiden Jonasse haben es sogar geschafft, auf den Dino zu klettern.

Der Planetenweg war toll. Er war maßstabsgetreu. Leider konnten wir nur die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars sehen. Sie waren im Vergleich zur Sonne winzig.
Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun waren nicht da, weil die Gasriesen zu weit weg waren.

Zum Schluss haben wir ein Abschlussfoto gemacht. Anschließend sind wir wieder in den Bus gestiegen und nach Hoetmar zurückgefahren.

Auf der Rückfahrt haben alle ganz viel gelächelt. 😉

Ausflug zu den AWG nach Ennigerloh (Klasse 3)

Was geschieht eigentlich genau mit dem Abfall, nachdem das Sammelfahrzeug die Bio- und Restabfalltonnen abgeholt hat? Was hat die Arbeit der AWG mit Umwelt- und Klimaschutz zu tun? Diesen und weiteren Fragen gingen die Drittklässler auf den Grund. Gemeinsam mit Frau Lohmann und Frau Siemann machten sie sich mit dem Bus auf den Weg nach Ennigerloh zur Abfallwirtschaftsgesellschaft.

Dort wurde zunächst überlegt, welche verschiedenen Arten von Müll es gibt und über Mülltrennung und Recycling gesprochen.

Anschließend konnten die Kinder und Lehrkräfte in einem Rundgang unter Führung von Mitarbeiterin Frau Thurow über das Gelände der AWG verschiedene Arbeitsbereiche sehen. Auf dem Gelände war reger Betrieb. Daher bekamen alle Teilnehmer zum Schutz eine leuchtende Warnweste, die jeder sogar behalten und mit nach Hause nehmen durfte.

Bei der Waage, auf der LKW gewogen werden, stellten die Kinder Vermutungen über das Gesamtgewicht der Klasse an. Dann stellten sich alle auf die Waage: Alle zusammen wogen 1180kg!

Nach einer Frühstückspause durften die Schülerinnen und Schüler an acht Stationen selbst ausprobieren, wie der Müll recycelt wird. Durch praktische Tätigkeiten in der Kleingruppe konnten sie technische Zusammenhänge im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. An verschiedenen Funktionsmodellen wurden Magnetabscheidung, Siebung, Windsichtung und die Abtrennung PVC-haltiger Kunststoffe nachvollziehbar. Bei der „Sortieranlage für Kinder“ sortierten die Kinder mit nahezu reiner Muskelkraft aus einem Abfallgemisch selbst Wertstoffe und Ersatzbrennstoffe aus. Weitere Lernstationen beschäftigen sich mit Nachhaltigkeit von Brennstoffen, Materialeigenschaften, Rohstoffen und dem aufwändigen Bau einer Deponie.

Zum Schluss zeigte Frau Thurow den Kindern noch ein „Wandelndes Blatt“. Von diesen Insekten können wir Menschen noch viel lernen. Sie leben in einem geschlossenen Kreislauf. Alles, was diese Tiere der Erde nehmen, geben sie über ihre Ausscheidungen auch wieder zurück.

Die Aussage „Zuerst dachte ich, das wird bestimmt langweilig, aber das ist hier total spannend!“ brachte die Begeisterung der Kinder auf den Punkt. In der Abschlussrunde gab es nur positive Rückmeldungen von Seiten der Kinder und Lehrkräfte. „Super, super, super!“, „Wir haben hier viel gelernt.“, „Das hat richtig viel Spaß gemacht!“ oder „Am liebsten würde ich noch hierbleiben.“ Das war ein lehrreicher und interessanter Ausflug, den man nur weiterempfehlen kann.

Theater Glux mit „Rosa, Blau und Purpurschnecke“

Eine sehr anregende Aufführung erlebten die Kinder des zweiten, dritten und vierten Jahrgangs am Montagvormittag:

Das „Theater Glux“ aus Münster hatte das Stück „Rosa, Blau und Purpurschnecke“ mitgebracht. Darin ging es um typische Rollenklischees bei Jungen und Mädchen, Männern und Frauen.
Die beiden Schauspieler Franzi und Joscha tauchten scheinbar in ein Computerspiel ein, wo sie in ihren Rollen als „Captain Jack“ und „Lady Sunshine“ eben genau solche „typischen“ Verhaltensweise zeigen mussten:

Captain Jack war cool angezogen, rülpste und spuckte ständig und war selbst bei völliger Ahnungslosigkeit selbstbewusst, während Lady Sunshine – natürlich in rosa – hilfsbereit und „nett“ sein musste und immer nur Anweisungen befolgen durfte.
Zwischendurch gingen die beiden immer wieder auf „Pause“ und äußerten ihre Unzufriedenheit mit dem Spiel: Joscha musste gegen ein vermeintliches Ungeheuer kämpfen, mochte das aber gar nicht und hatte eigentlich Angst. Franzi dagegen wollte gern das Laserschwert schwingen, durfte aber nicht und wurde von der Computerstimme des Spiels sogar noch lächerlich gemacht.
Am Ende half ein Defekt im Programm mit, dass die beiden doch noch ihre Verhaltensweisen mischen konnten, so dass auf einmal „Captain Sunshine“ und „Lady Jack“ auf der Bühne standen!

Denn selbstverständlich war die Botschaft, dass steife Rollenbilder viel zu sehr einengen und jede und jeder so sein kann, wie sie oder er will!

Die Kinder hatten das gut verstanden, wie sich in der Gesprächs- und Fragerunde am Ende zeigte.
Darüber hinaus hatten sie selbstverständlich auch viel Spaß gehabt und waren durch das lebhafte Spiel mit lustigen Verkleidungen, Requisiten und geschickt eingesetzten Soundeffekten bestens unterhalten worden.

Dafür gab es am Ende begeisterten Applaus – von Mädchen und Jungen gleichermaßen!

 

Schulausflug zum Ketteler Hof-Indoor Spielplatz

Zum Abschluss des ersten Schulhalbjahres hatte sich das Kollegium der DWS eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen: Alle Kinder fuhren gemeinsam mit Lehrkräften und Mitarbeiterinnen zum Indoorspielplatz im Ketteler Hof!

Leider dauerte die Busfahrt etwas länger, weil es am Morgen heftig zu schneien begonnen hatte. Trotzdem waren die Kinder guter Dinge, als sie am Ziel in Haltern-Lavesum angekommen waren. Viele kannten zwar den Ketteler Hof, waren aber noch nie im Indoor-Bereich gewesen.

Umso spannender war es für die Mädchen und Jungen, die vielen verschiedenen Bereiche des riesigen Spielplatzes zu erforschen, der mit anderen Indoorspielplätzen einfach nicht zu vergleichen ist.
Sehr kreativ, geschmack- und liebevoll gestaltet gab es viele verschiedene Themengebiete: Die „Dschungel-Welt“ und den „Regenwald“, die „Arktis“ samt Eisbären und halb gesunkenem Expeditionsschiff, eine „Planetenwelt“ inklusive Ufo, eine afrikanische Savanne oder auch eine kleine Stadt mit Verkehrsgarten.
Überall gab es besondere Schleichwege, Rutschen oder Klettermöglichkeiten zu entdecken, oder auch ein Laserparcour mit Schwarzlicht.
Glücklich tobten die Kinder im riesigen Bällebad, wo sie sich auf dem Mähdrescher wie zu Hause fühlten oder ließen die bunten Bälle über eine der vielen Transportbahnen rollen.
Größtes Highlight war natürlich die unglaublich hohe und steile Riesenrutsche, auf die sich nur die Mutigsten wagten!

Zwischendurch stärkten sich die Kinder mit dem mitgebrachten Frühstück, welches aufgrund der geltenden Hausregeln leider nur im Außenbereich verzehrt werden durfte. Aber die kurze Abkühlung kam vielen ganz gelegen, denn bei all dem Klettern, Rennen und Rutschen gerieten einige ganz schön ins Schwitzen!
Dabei konnten die Hoetmarer Schülerinnen und Schüler kaum glauben, dass sie den gesamten Spielplatz für sich alleine hatten: Er hatte an diesem Tag exklusiv für die Dechant-Wessing-Schule geöffnet!

Viel zu schnell gingen zwei Stunden herum, dann ging es auch schon wieder zurück nach Hoetmar, allerdings mit dem festen Vorsatz:

Wir kommen wieder!!

 

Dank- und Denkzettel für Autofahrer (Klasse 3)

In eisiger Kälte trafen sich die Kinder der 3. Klasse und ihre Klassenlehrerin Frau Lohmann morgens zu Beginn des Unterrichts mit Polizeioberkommissarin Constanze Schneider am Zebrastreifen vor der Dechant-Wessing-Schule. Dort wollten sie langsam fahrenden Autofahrern danken und zu schnell fahrenden einen Denkzettel überreichen.
Nötig war die Aktion, weil immer wieder Autofahrer überholt werden, während sie ordnungsgemäß vor dem Zebrastreifen warten. Nachfolgende  Autofahrer denken in dieser Situation vermutlich, das Auto würde anhalten, um Schulkinder aussteigen zu lassen.  Hierdurch entstehen oft sehr gefährliche Situationen. Andere Autos sind auch einfach zu schnell unterwegs.

In gespannter Erwartung standen die Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse auf dem Bürgersteig vor der Dechant-Wessing-Schule und warteten auf die Autos, die sich  dem Zebrastreifen näherten. Vorbildlich hielt sich PKW-Fahrerin Doris Suer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit und bremste vor dem Fußgänger-Überweg ab. Polizeioberkommissarin Constanze Schneider hielt das Fahrzeug mit einer Kelle an und Frau Suer steckte überrascht den Kopf aus dem Seitenfenster. Lena und Carolin überreichten der Fahrerin ein Bild mit einem nach oben gestreckten Daumen und dem Satz „Danke sagt die Dechant-Wessing-Schule“, garniert mit einer Süßigkeit. „Das ist eine schöne Aktion. Ich ärgere mich immer über die Leute, die hier zu schnell fahren“, zeigte sich Doris Suer erfreut.

Die Schülerinnen und Schüler verteilten an diesem Morgen fast ausschließlich  Dankzettel, sehr zur Freude der Kinder. Allerdings hatten viele von ihnen schon häufig beobachtet, dass sich nicht alle Autofahrer an die Geschwindigkeit halten, wenn keine Polizistin am Zebrastreifen steht. Nico hat zu Hause sogar ein Stopp-Schild gebaut und extra in einer Signalfarbe ausgemalt, um die Autofahrer darauf aufmerksam zu machen, dass hier eine Schule steht und Kinder die Straße überqueren.

Mit der Aktion sollten zum einen die Kinder dafür sensibilisiert werden, auch bei einem Zebrastreifen nicht einfach die Straße zu überqueren, sondern auf den Verkehr achtzugeben. Zum anderen sollten die Autofahrer darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie an einer Schule vorbeifahren, wo es einen Fußgängerüberweg gibt und Tempo 30 gilt. Schulleiterin Ilka Pelke war deshalb sehr dankbar, dass die Dechant-Wessing-Schule die Aktion in Kooperation mit der Kreispolizei Warendorf nun schon zum zweiten Mal durchführen konnte.

Phänomexx Lernlandschaft zum Thema „Informatik“ (Klasse 4)

Der Verein „Phänomexx“ unterstützt seit 2006 das kindgerechte Vermitteln naturwissenschaftlicher Inhalte und Themen in der alten Zeche in Ahlen.

Als besondere Aktion hatten die Initiatoren Anna Weber und Reinhard Böhm nun für einige Monate in den Räumlichkeiten des Laurentius-Gymnasiums in Warendorf eine „Lernlandschaft“ aufgebaut, bei der die Kinder an über 20 Stationen aktiv zum Thema „Informatik“, also der Wissenschaft der Computer forschen und lernen konnten.

Auch die DWS nahm das Angebot gerne an – direkt nach den Weihnachtsferien fuhr der 4. Jahrgang morgens ins „Lau“.
Zur Vorbereitung hatten sich die Mädchen und Jungen zuvor einige Videos vom „phänomexx“-Youtubekanal angeschaut und sich mit den Einführungsseiten des vorher gelieferten Arbeitsheftes beschäftigt. Auch wenn sie auf diese Weise schon mal eine grobe Ahnung von „binären Zahlen“ und dem „ASCII“-Code hatten, kam das Thema vielen Kindern doch noch sehr kompliziert und schwierig vor.

Das änderte sich schnell, als es an die konkreten Stationenarbeit ging. Drei Schülerinnen und Schüler des Laurentianums begrüßten die Kinder nicht nur herzlich, sie standen auch in jedem der drei Arbeitsräume als kompetente und geduldige Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Kinder durchschauten schnell die verschiedenen Aufgabenstellungen in den Bereichen „Mathematik/binäre Zahlen“, „Hardware/Software“, „Pixel“ und „Robotik“ und kamen in aller Regel gut zurecht. Dabei bewährte sich die Aufteilung nach Mädchen-Jungen-Duos, die nach Anregung des „phänomexx“-Teams vorgenommen worden war.

Jeweils ungefähr eine Unterrichtsstunde verbrachten die Kinder jeweils in den Räumen, wo sie Nachrichten per „ASCII“-Code verschickten oder sich ein Armband mit ihren Initialen als „Bytes“, dargestellt durch bunte Perlen, basteln konnten. Genau wie ein Computer mussten Figuren oder Zahlen nach der Größe sortiert werden, oder die „Ausgabe“ musste Fragen beantworten, die von der „Eingabe“ kamen. Ebenfalls beliebt waren die unterschiedlichen Roboter, für die z.B. der richtige Fahrweg programmiert werden musste.

So verging die Zeit wie im Flug, und am Ende verabschiedeten sich die Hoetmarer Schülerinnen und Schüler zufrieden und stolz von ihren Helfern – und bekamen als „Belohnung“ sogar noch eine kleine Stärkung.

Auch wenn wohl nicht alle Kinder nun ein Informatik-Studium aufnehmen werden, haben sie durch die anschaulichen Stationen zumindest einen Einblick erhalten und konnten sich aktiv mit der komplexen Thematik auseinandersetzen.

Baumpflanzaktion der Klasse 4

Vor einigen Jahren hatte erstmals die Klassenpflegschaft einer Abschlussklasse die Idee, zur Erinnerung an die Klasse einen Baum auf der „Grünen Pause“ zu pflanzen.

Diese Idee wurde nun weitergeführt, denn nicht nur ist so ein „Erinnerungs-Baum“ ein schönes Zeichen, tatsächlich ist auch der Baumbestand auf der „Grünen Pause“ in die Jahre gekommen und benötigt dringend „Nachwuchs“.

Von daher wurden in der Woche vor den Weihnachtsferien gleich zwei Bäume gepflanzt:

Den Anfang machte der aktuelle Jahrgang 4: Trotz leichten Regens hatten die Kinder mit vereinten Kräften schnell das Loch geschlossen, das von Mitarbeitern der Stadt Warendorf bereits vorbereitet worden war. Im Anschluss an die Weihnachtsfeier konnten die Pflegschaftsvorsitzenden dann noch eine Überraschung präsentieren: Herr Sahmel hatte es tatsächlich in kürzester Zeit geschafft, eine Plakette für die „Abschlussklasse 2022/23“ anzufertigen und brachte sie sogar direkt schon an einer der Baumstützen an.

Nachmittags hatten sich zuvor Kinder und Eltern der letzten Klasse 4 getroffen, um „ihren“ Baum einzupflanzen. Auch Klassenlehrerin Frau Köster war selbstverständlich mit dabei und freute sich über das Wiedersehen.

Über die Art der Bäume gab es einiges Rätselraten, die Lösung hatte natürlich Schulleiterin Ilka Pelke: Es handelt sich um „Amberbäume“, die auch „Seesternbäume“ genannt werden wegen der Form ihrer Blätter.

Bestimmt fühlen die Bäume sich auf der „Grünen Pause“ wohl, so dass sie schnell wachsen und lange an ihre „Patenklasse“ erinnern!

 

 

 

Weihnachtsfeier

Was für ein schöner Jahresabschluss: Endlich konnte die ganze DWS wieder gemeinsam das Jahresende feiern und sich in vorweihnachtliche Stimmung bringen – für die meisten Kinder zum ersten Mal, wie Frau Pelke bei ihrer Begrüßung bemerkte.

Die MuKo Sendenhorst bietet seit diesem Schuljahr eine Gitarrengruppe an der Schule an, nun hatten die Kinder ihren ersten Auftritt und spielten sehr sicher „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

„Tausend tolle Plätzchen“, den mitreißenden Hit aus dem „Schweinachtsmann“, hatten die Klassen 1a und 1b im JeKits-Unterricht gelernt und sangen das Lied mit viel Pep und Begeisterung.

Die Klasse 2a sang und begleitete „Kling Glöckchen“ schwungvoll mit Instrumenten, bevor die Klasse 2b ein eigenes Hörspiel präsentierte. Zu dem Bilderbuch „Der verlorene Handschuh“ hatten sich die Kinder unter der Anleitung von Referendarin Kira Dornbusch einen eigenen Text ausgedacht und diesen auch selbst aufgenommen. Durch die passend verstellten Stimmen und Geräusche war die Geschichte sehr unterhaltsam, auch die Präsentation über den Beamer klappte einwandfrei.

Mit „Jingle bells“ riss die Schulband, verstärkt durch die Kinder der Klasse 4, das Publikum zum Mitsingen mit, bevor Andreas Mestrup vom Förderverein in einem Rückblick aufzählte, wie viele verschiedene Aktionen in diesem Schuljahr durch den Förderverein unterstützt worden waren. Weil 2023 das 25jährige Jubiläumsjahr des Fördervereins ist, kündigte er bereits weitere „Geschenke“ an die Schule an – großen Jubel rief sein Versprechen hervor, zum Beispiel den Eiswagen im Sommer erneut zu bestellen.

Frau Pelke nutzte anschließend die Gelegenheit und bedankte sich bei einigen Menschen, die im vergangenen Jahr an der DWS aktiv zum Gelingen des Schulalltags beigetragen haben. Polizeioberkommissarin Conny Schneider hatte die Pausenpolizei bei der Einarbeitung tatkräftig unterstützt, während Heike Kreickmann schon seit vielen Jahren die Schülerbücherei betreut und auch die aktuellen Neuerungen begleitet. Gar nicht wegzudenken sind Hausmeister Ludger Heuckmann und Sekretärin Sigrid Groteguth, beiden sprach Frau Pelke Anerkennung aus für ihren oft über das normale Maß hinausgehenden Einsatz, ohne den das Schulleben nicht so reibungslos funktionieren würde. Außerdem dankte sie Markus Elberich, der ebenfalls seit vielen Jahren als Lernhelfer an der DWS aktiv ist.
Verabschieden muss sich die DWS leider von Sylvia Reuter, die nach mehreren Jahren der Leitungstätigkeit an der OGS einen neuen beruflichen Weg gehen wird.

Alle Kinder, Eltern und Lehrkräfte konnten sich nun zu „Feliz navidad“ noch einmal bewegen, bevor das diesjährige Krippenspiel „Der starke und die schlauen Engel“ von der Klasse 3 aufgeführt wurde. Klassenlehrerin Renate Lohmann hatte das Stück eingeübt und die Kinder wieder sehr schön kostümiert und gut vorbereitet.

Nachdem Sebastian Bause und Stefan Döhner den Segen für die Schulgemeinde ausgesprochen hatten, sangen alle gemeinsam noch das Lied „Oh du fröhliche“, mit besonderer Unterstützung von Frau Elberich an der Klarinette.

Das Team der DWS wünscht ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!

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