Trommelworkshop (Klasse 3 und 4)

Auch diese bewährte Tradition konnte nach der Corona-Pause nun endlich wieder stattfinden:

In Kooperation mit der Volkshochschule Ahlen wurde in diesem Jahr endlich wieder das Trommelprojekt durchgeführt, ausnahmsweise sogar für zwei Jahrgänge, weil es für die Klasse 4 im letzten Jahr ausgefallen war.

Beatrice aus Tansania vermittelte den Mädchen und Jungen auf mitreißende Art und Weise nicht nur einige Grundlagen im Trommeln. Während des „warm ups“ lernten die Kinder auch ein afrikanisches Lied kennen, das sie mit typischen Bewegungen begleiteten und erstaunlich schnell bereits alleine singen konnten. Beatrice gab dabei die Anweisungen auf Englisch, ihre Begleiterin oder eine der Lehrkräfte übersetzten auf Deutsch. Viele englische Wörter konnten die Kinder natürlich schon gut verstehen, und Beatrice hatte ihrerseits sehr schnell die Formulierung „Langsam, langsam“ für ihre Erklärungen aufgegriffen.
Dieser Austausch machte den Kindern richtig Spaß, und viele trauten sich, Bewegungen oder Trommelparts alleine vorzumachen.
Ein Film von „Willi will’s Wissen“ über seinen Besuch eines Dorfes in Tansania rundete das Programm ab und beeindruckte die Kinder sehr.

Nachdem die Dritt- und Viertklässler von Montag bis Donnerstag jeweils eine Stunde täglich geprobt hatten, gab es am Freitag eine kleine Präsentation: Der erste bzw. zweite Jahrgang war jeweils eingeladen, sich das erlernte Trommelstück anzuhören, gemeinsam mit einigen Eltern, die der spontanen Einladung gefolgt waren.
Auch wenn die Vorführung des dritten Jahrgangs recht schnell schon wieder vorbei war, gab es großen Applaus für die tolle Performance. Mit der vierten Klasse zeigte Beatrice zusätzlich das „warm up“ und tanzte auf besonderen Wunsch der Kinder auch noch einmal zu dem Trommelstück.

Anschließend konnten die Kinder noch original afrikanische Schmuckarmbänder und Halsketten erwerben – auch kleine Holzpfeifen wurden gern genommen und waren später noch häufig zu hören!

Das war eine sehr gelungene Neuauflage des Trommelprojektes, das hoffentlich auch zukünftig regelmäßig wiederholt wird.

 

Der Ausflug in die Altstadt von Warendorf (Klasse 3)

Am Mittwoch sind wir um 8.30 Uhr zusammen mit der Klasse vier an der Schule losgefahren nach Warendorf.

Wir haben viele tolle Dinge gesehen.

Der Bus hat uns direkt beim Theater am Wall rausgelassen. Dort hat Frau Schulte-Bories auf uns gewartet. Nun sind wir über den Wall gelaufen.

Wir haben das Münstertor gesehen und auch das Freckenhorster Tor.
Als erstes haben wir ein Gruppenfoto vor den Pferden gemacht.
Ein wenig später haben wir den alten Marienkirchturm gesehen, und direkt dahinter stand auch die neue Marienkirche. Die war sehr hoch.

Danach sahen wir alte, schiefe Fachwerkhäuser.

Als nächstes haben wir schon eine kleine Frühstückspause an der Ems gemacht.
Danach haben wir uns die Ems angesehen und sind zur alten Wassermühle gegangen.
Die Klasse 3 war bei einem kleinen Mini-Strand an der Emsmühle. Den Teil kannte ich noch nicht.
Die Wasserströmung war so cool.
Den Emssee sahen wir natürlich auch.

Anschließend waren wir bei einer der drei Brücken.

Wir sind zum Marktplatz gegangen.

Wir waren auch in der Laurentiuskirche.

Manche Kinder haben auch gepumpt an einer Pumpe.

Wir waren auch an alten Straßen, zum Beispiel der Fleischhauerstraße oder am Heumarkt.
Wir haben auch noch lustige Straßennamen gesehen, z.B. Zuckertimpen oder Petersiliengasse.

Gemeinsam haben auch den Bentheimer Turm gefunden. Der Bentheimer Turm war direkt neben der Stadtmauer.

In Warendorf gab es auch einen neuen Spielplatz, hat uns Frau Schulte-Bories gesagt. Natürlich mussten wir auch klettern.

Als wir eine kleine Gasse (den Zuckertimpen) entlanggingen, hatten wir Glück und trafen den Besitzer eines kleinen Museums, der uns auch hineingelassen hat. Es war das Gadem. Dort haben wir Bohnen gekriegt.
Das war krass. Da gab es ein Klo mit einer Zeitung. Die Zeitung war einfach da zum Abwischen.

Das Schönste war, dass wir ein Eis gegessen haben.

Zum Schluss sind wir mit dem Bus zurück in die Schule gefahren.
Der Bus hatte blaue Lichter. Ich saß neben Titus Leuer. Wir haben sehr viel gequatscht.

Das war ein toller Tag!

Friedenslied

Der Krieg in der Ukraine bewegt nicht nur Erwachsene, sondern auch die Kinder.

Um den Sorgen, vor allem aber dem Wunsch nach Frieden Ausdruck zu geben, hat Musiklehrer Michael Mühlmann ein eigenes „Friedenslied“ für die DWS geschrieben.

 

Friedenslied (Text und Musik: Michael Mühlmann)

Ich hab heut was Schlimmes in den Nachrichten gehört:
Dass ein Land mit einem anderen Land kämpft und es zerstört.
So ein Krieg ist schrecklich und die Menschen leiden sehr.
Darum rufen wir ganz laut: „Wir wollen das nicht mehr!

Frieden, wir wollen Frieden, wir wollen Frieden
auf der ganzen Welt
Frieden, wir wollen Frieden, wir wollen Frieden
der für immer hält!

Kriege gab es immer schon, ich frage mich warum?
And’ren Menschen weh zu tun ist doch einfach dumm!
Politiker und Mächtige der Welt, hört uns mal zu:
Lasst die and’ren Menschen doch jetzt endlich mal in Ruh!

Frieden, wir wollen Frieden, wir wollen Frieden…

Genauso überflüssig ist bei uns auch jeder Streit.
Einer tut dem and‘ren weh, und schon ist’s so weit.
Komm, wir wollen uns vertragen und zusammen lachen.
Frieden darf man nicht nur wollen, Frieden muss man machen!

Frieden, wir machen Frieden, wir machen Frieden
auch jetzt und hier
Frieden, wir machen Frieden, wir machen Frieden
auch ich mit dir!

 

 

 

Frühlingssingen

Nachdem in den letzten beiden Jahren das „Frühlingssingen“ am letzten Schultag vor den Osterferien ausfallen musste, konnten sich nun die Kinder und Mitarbeiter der DWS zumindest auf dem Schulhof treffen, um sich gemeinsam musikalisch auf den Frühling und die Osterzeit einzustimmen.

Begleitet von Musiklehrer Michael Mühlmann sangen alle gemeinsam zunächst den „DWS-Song“ und anschließened Klassiker wie „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“, „Singt ein Vogel“ und „I like the flowers“.

Frau Schulte-Bories unterstützte Herrn Mühlmann am Gesang, gab das Mikrofon aber auch an verschiedene Kinder weiter, die sich trauten, allein oder mit mehreren einige Strophen der Lieder zu singen.

Natürlich wurde auch das „Friedenslied“ geschmettert, bevor „Stups der kleine Osterhase“ den Abschluss machte und die Kinder mit viel Ostervorfreude den Rest des Schultages verbringen konnten.

Zimmermänner an der DWS

Die Sparkasse Münsterland-Ost unterstützt regelmäßig nachhaltige Projekte in der Region. Entsprechende Angebote konnten im November letzten Jahres bei einem Online-Voting zur Abstimmung gestellt werden.

Dank der wie immer großen Unterstützung durch den Förderverein und die ganze Schulgemeinde  erhielt die Dechant-Wessing-Schule dabei eine Zuwendung von insgesamt 2000 Euro.

Die ersten Mittel wurden nun eingesetzt:

Bei der Aktion „Zimmermänner“ können Kinder im Rahmen der OGS lernen, Holz zu bearbeiten und kleine Dinge wir Futterstellen, Garderoben oder Namensschilder selber herzustellen. Die Kinder der 2. Klasse konnten außerdem vor den Osterferien erste Erfahrungen mit Holz beim Bau von Insektenhotels in mehreren Projektstunden machen.

Geleitet und durchgeführt wurde das Projekt von Theo Vogel-Hanhoff und Albert Brandt, unterstützt durch Klassenlehrerin Renate Lohmann und Bufdi Titus Leuer.

Spendenübergabe an Radio WAF

Der Friedenslauf zugunsten der Ukraine-Hilfe der „Aktion Lichtblicke“ war ein überwältigender Erfolg:

Dank des tüchtigen Laufeinsatzes der Kinder und der großartigen Spendenbereitschaft von Eltern, Verwandten und Freunden konnte Frau Pelke  die unglaubliche Gesamtsumme von 12 551 € bekanntgeben.

Chefredakteur Frank Haberstroh von Radio WAF nahm die Spende im Namen der Aktion Lichtblicke e.V. entgegen und war ganz begeistert von den Kindern, die sich so engagiert für die Leidtragenden des Ukrainekrieges einsetzen. Mit dieser Spende können wir ganz konkret helfen! Herzlichen Dank!

Mindestens genauso wichtig wie die finanzielle Hilfe ist uns, dass die Kinder schon früh darin bestärkt werden, sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen. Das ist mit dem Friedenslauf beeindruckend gelungen.

Besuch in der Bücherei (Klasse 2)

Am Freitag, den 25.3.2022, ging es für die Klasse 2 in die Bücherei. Dort wurde die Klasse in drei Gruppen aufgeteilt. Die Kinder konnten Spiele spielen und in Büchern schmökern. Bei einem Bücher-Quiz lösten die Schüler viele Aufgaben zu verschiedenen Büchern. Das war eine schöne Aktion.

Friedenslauf

„Wir wollen Frieden“ – angesichts des immer noch andauernden Krieges in der Ukraine wollten die Kinder und Mitarbeiter der DWS unbedingt selbst aktiv werden, indem sie zum einen ein klares Zeichen für den Frieden setzen und zum anderen die Menschen in der Ukraine direkt unterstützen.

Zu diesem Zweck fand am Donnerstag ein großer „Friedenslauf“ statt: Auf der üblichen Schul-Laufstrecke rund um den Wieninger Bach konnten die Kinder etwa eine halbe Stunde lang laufen. Für jede zurückgelegte Runde gab es Geld von zuvor gewonnenen Sponsoren, Eltern und Verwandten. Das erlaufene Geld wird der Aktion „Lichtblicke e.V.“ zugute kommen, die Einrichtungen für Kinder in der Ukraine unterstützt.

Um die Kinder trotz ungemütlicher und kühler Wetterlage in Stimmung zu bringen, versammelte sich die Schulgemeinde zunächst auf dem Schulhof.  Die Klassensprecher Matthis und Mika aus dem 3. Jahrgang erklärten noch einmal das Anliegen des „Friedenslaufes“, anschließend sangen alle gemeinsam das von Musiklehrer Michael Mühlmann eigens komponierte „Friedenslied“. Zahlreiche Mädchen und Jungen hatten bunte Plakate mit Friedensbotschaften mitgebracht, die sie zuvor mit großem Einsatz im Unterricht gestaltet hatten – auch ein Zeichen dafür, wie präsent und wichtig den Kindern die aktuelle Situation ist.

Nun durften zuerst die Jahrgänge 1 und 2 an den Start und gaben natürlich ihr Bestes – angeführt von Lehrerin Katrin Viehmeyer, die zu Beginn als Schrittmacherin vorne weg lief. Für jede geschaffte Runde gab es von den Lehrkräften am Ziel einen Strich auf ein Armband, zusammen mit aufmunternden Worten, aber auch einem Blick auf die noch vorhandene Leistungsfähigkeit. Fast alle Kinder schafften fünf bis sechs Runden, angefeuert und unterstützt von den „Großen“ aus den Jahrgängen 3 und 4.

Die durften anschließend auf die Bahn und zeigten ebenfalls vollen Einsatz. 10 und mehr Runden waren keine Seltenheit, einige Kinder mussten regelrecht davon abgehalten werden, sich völlig zu verausgaben.

Als kleine Belohnung hatte Tanja und Frank Recker Bananen und Müsliriegel für alle Kinder gespendet, die gerne zugriffen und sich die willkommene Stärkung schmecken ließen.

Ohne Verletzungen, dafür mit ganz viel Stolz und sehr dreckigen Schuhen durften sich die Friedensläuferinnen und -läufer umziehen gehen.

Schulleiterin Ilka Pelke zeigte sich begeistert vom Engagement der Kinder und dankte allen für ihren Einsatz.

 

 

 

Vortrag zur Hochsensibilität

Rund 15 bis 20 Prozent der Eltern beobachten bei ihrem Kind ein Wesensmerkmal, was die meisten anderen Kinder nicht zeigen: Ihr Kind zeigt ein besonders hohes Einfühlungsvermögen, einen großen Gerechtigkeitssinn, eine ausgeprägte Intuition, Kreativität und Fantasie. Vorkommnisse in ihrem Umfeld und Nachrichten beschäftigen das Kind viel länger und intensiver als andere Kinder.

Tanja Gellermann, Expertin zum Thema Hochsensibilität mit einer Psychotherapie-Praxis in Münster, erläuterte in zwei interessanten Vorträgen zunächst pädagogischen Fachkräften an der Dechant-Wessing-Schule und danach interessierten Eltern in Hoetmar die Hintergründe von Hochsensibilität und zeigte Handlungsoptionen auf.

Hochsensible Kinder können, wenn sie sich sicher und geborgen fühlen, sehr empathisch, offen, kraftvoll und sozial kompetent sein. Aber es gibt auch die andere Seite: Hochsensible Kinder reagieren in der Regel viel heftiger auf äußere Faktoren wie laute Geräusche, starke Gerüche oder ein Übermaß an Sinneseindrücken wie es in großen Gruppen oder bei großen Veranstaltungen vorkommt.  Diese Faktoren können innerhalb kürzester Zeit zu einer Überreizung ihres hochsensiblen Nervensystems führen und starke, scheinbar unvorhersehbare Gefühlsausbrüche mit sich bringen, die Eltern und Erziehende immer wieder vor Herausforderungen stellen. In den Vorträgen gelang es Tanja Gellermann, den Zuhörenden Informationen an die Hand zu geben, diesen Kindern den Alltag erleichtern und sie wirkungsvoll zu unterstützen.

Beispielsweise mit Hilfe von Ruheinseln, die räumlich oder zeitlich in den Alltag eingebaut werden, können hochsensible Kinder sich vor einer Überreizung ihrer Sinneswahrnehmungen schützen. Hochsensible Kinder nehmen weit mehr Eindrücke auf als viele andere Kinder und benötigen Ruhe und Zeit, um diese Eindrücke zu verarbeiten und wieder offen für neue Eindrücke werden zu können. Wichtig sei es zudem, ihre Wahrnehmungen nicht infrage zu stellen und Grenzen wertschätzend zu respektieren. Eine liebevolle, zugewandte Kommunikation ist dabei genauso wichtig wie das Schaffen einer Alltagsroutine, die diese Kinder nicht überfordern und ihnen Sicherheit und Struktur bieten. Mit den richtigen Rahmenbedingungen können Hochsensible dieses besondere Wesensmerkmal als Geschenk sehen. Dann können sie ihre intensive Wahrnehmungsfähigkeit für sich und andere gewinnbringend nutzen.

„Der Ausflug zum Reiterhof“ oder „Der Pferdefreitag“ (Klasse 3)

(geschrieben von John, Jonas, Linus, Maja, Nils und Tyler)

Am Freitag sind wir zum Pferdehof Triebus-Fallenberg gelaufen. Dort haben uns die Hunde Ella und Suma begrüßt. Ich habe sie auch gestreichelt.
Auf dem Pferdehof gab es mehr Pferde, als ich dachte. Frau Triebus hat uns gesagt, dass sie über 100 Pferde haben.

Wir haben auch das neugeborene Fohlen gesehen, das erst vier Tage alt war.

Aber das Beste war, als wir Balou und Goldboy pflegen konnten. Wir haben sie aus dem Stall rausgeholt und gestriegelt.
Leider durften wir die Pferde nicht füttern.

Anschließend haben wir eine kleine Frühstückspause gemacht. Wir haben auch ein paar Fotos gemacht.

Zum Schluss durften auch noch ein paar Kinder auf Balou reiten.

Danach sind wir wieder zur Schule gegangen und haben einen Bericht geschrieben.

Das war ein toller Tag auf dem Pferdehof!

Go to Top