Verabschiedung der Viertklässler

Auch zum Abschluss blieb sich das verrückte Corona-Schuljahr treu: Bis zum frühen Morgen stand auf der Kippe, ob die Verabschiedung der Viertklässler draußen oder in der Turnhalle stattfinden würde.
Zum Glück blieb es aber trocken, so dass die 32 Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Eltern unter freiem Himmel feiern konnten.

Auf dem Gelände der „Grünen Pause“ hielten zunächst Sebastian Bause und Pastor Stefan Döhner einen stimmungsvollen Gottesdienst zum Thema „Freundschaft, der von Kindern und Eltern der Abschlussklassen vorbereitet worden war, bevor um kurz vor halb zehn das weitere Rahmenprogramm begann.

Schulleiterin Ilka Pelke begrüßte die Anwesenden und übergab das Wort an Dorothee Nottebaum, die als kommissarische Schulleiterin die heutigen Viertklässler bei ihrer Einschulung an der DWS willkommen geheißen hatte und sie nun auch verabschiedete und ihnen für den weiteren Weg alles Gute wünschte. Auch den Eltern dankte sie für das langjährige Engagement.

Die Klasse 3 schmetterte begleitet von Herrn Mühlmann den „DWS-Song“, bevor die 4b einen lustigen Sketch aufführte. Als Seniorinnen und Senioren verkleidete Viertklässler blickten „nach Jahrzehnten“ sehr humorvoll auf ihre Schulzeit zurück.

Vom zweiten Jahrgang gab es mit „Wir sagen euch Tschüss“ ein peppiges Abschiedslied, anschließend sorgte die 4a unter Anleitung von Frau Schulte Bories mit einem selbst choreographierten Tanz für beste Stimmung!

Der ganze Jahrgang 4 präsentierte danach unter Leitung von Frau zu Stolberg einen „Abschiedsrap“, komplett mit mehreren Beatboxern!

Zwei Mütter, Frau Pohland und Frau de Vries, deren Kinder nun die Schule verlassen, hatten sich während der letzten Jahre im Lotsendienst engagiert. Frau Pelke dankte ihnen für ihren zuverlässigen und wichtigen Einsatz mit einem kleinen Präsent.

Auch einige Mitarbeiterinnen verlassen zum Schuljahresende die DWS: Maria zu Stolberg hatte Musik, Mathematik und Sachunterricht in mehreren Klassen unterrichtet und wird nach den Ferien eine neue Stelle in einer anderen Stadt antreten. Frau Nottebaum hatte sie vor einem Jahr spontan, aber sehr überzeugend zu einer Rückkehr aus der Elternzeit bewegen können, zum beiderseitigen Gewinn! Frau Pelke überreicht im Namen des ganzen Teams ein kleines Apfelbäumchen, an dem viele gute Wünsche für die Zukunft hingen.
Maike Flaßkamp hatte ein einjähriges Praktikum an der DWS absolviert und sich dabei ebenfalls als großer Zugewinn gezeigt. Sowohl im Unterricht am Vormittag als auch in der Hausaufgabenbetreuung und OGS war sie eine große Hilfe. Frau Lohmann würdigte ihr großes Engagement und überreichte eine kleines Dankeschön.

Nun bedankten sich die Pflegschaftsvorsitzenden Frau Schulze Selting und Frau Pohland bei den Klassenlehrerinnen Julia Elberich und Sabine Koers für ihre Arbeit und ihren tollen Einsatz über die vier Jahre.

Und auch die sichtlich gerührten Lehrerinnen bedankten sich ihrerseits bei Kindern und Eltern für die schöne Zeit, die viele unvergessliche Momente bereit gehalten hatte, auch wenn etwa die Klassenfahrt der Corona-Zeit zum Opfer gefallen war.
Für jedes Kind gab es die übliche „Schatzkiste“ mit Andenken aus den vier Grundschuljahren, die für viel Freude und schöne Erinnerungen sorgten.

Die DWS wünscht allen Viertklässlerinnen und Viertklässlern schöne Ferien und dann einen erfolgreichen Start an der neuen Schule!!

Projekt „Stadtradeln“

Als besonderen Anreiz, das Auto öfter stehen zu lassen und mit dem Rad zu fahren, gibt es seit einigen Jahren das deutschlandweise Projekt „Stadtradeln“, an dem sich in diesem Jahr auch der Kreis Warendorf beteiligt hat.

Die DWS hatte sich mit einem eigenen Team angemeldet – die über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erradelten sehr achtbare 2571km und erreichten damit den 18. Platz.

Die beiden Kinder mit den meisten gefahrenen Kilometern wurden von Katrin Viehmeyer im Rahmen einer kleinen Zeremonie geehrt:

Luca Averbeck mit 190,4 Kilometern und Primin Lilienbecker mit 156,6 Kilometern erhielten als Anerkennung eine Urkunde und ein kleines Präsent.

Erdbeerzeit in der Klasse 2a

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien gab es für die Kinder der Klasse 2a noch eine besondere Aktion: Erdbeermarmelade selber machen!

Glücklicherweise befindet sich direkt am Ortsausgang von Hoetmar ein Feld zum Selbstpflücken! Also machten sich die Kinder zusammen mit Herrn Mühlmann früh am Morgen einen schönen Spaziergang zum Erdbeerfeld. Die nötigen Sammeleimer konnten bequem im Bollerwagen transportiert werden.

Auf dem Feld staunten die Kinder, was für riesige Früchte an den Pflanzen hingen! Einige Erdbeeren waren so groß eine eine Faust! So machte das Pflücken (und Naschen!) richtig Spaß!
Schnell waren die beiden großen Eimer voll und konnten gewogen werden: Fast 9 Kilo Erdbeeren hatten die 15 Mädchen und Jungen in einer Viertelstunde gesammelt!

Auf dem Rückweg wechselten sich alle mit dem Ziehen der süßen Last ab, darum waren alle ganz schnell wieder zurück in der Schule.
Dort setzen sich alle in der OGS an die Tische und bereiteten die gewaschenen Erdbeeren für die Marmelade vor. Sorgfältig und vorsichtig wurden die grünen Blättchen mit scharfen Messerchen entfernt – ganz ohne Unfall! Die Erdbeeren wurden anschließend püriert und mit Gelierzucker vermischt.

Nach der großen Pause kamen die beiden größten Töpfe auf den Herd und die Erdbeerpampe wurde unter Rühren zum Kochen gebracht.
Drei Minuten musste alles blubbernd kochen, dann konnte Herr Mühlmann die heiße und noch ganz flüssige Marmelade in die mitgebrachten Gläser füllen – gar nicht so einfach!

Im Laufe der nächsten Stunde kühlten die Gläser ab, so dass einige tatsächlich noch am selben Tag ihre selbstgemachte Erdbeermarmelade mit nach Hause nehmen konnten.

Guten Appetit!

Begrüßung der neuen Schulleiterin Ilka Pelke

Nach sieben Jahren ist es nun soweit: Die Dechant-Wessing-Schule hat eine neue Schulleiterin!

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich alle Kinder (mit DWS-T-Shirt und Käppi als Sonnenschutz!), Lehrkräfte, Mitarbeiter, Elternvertreter und weitere Gäste auf dem Schulhof versammelt, um Ilka Pelke zu begrüßen. Durch ein Spalier aus bunten Tüchern schritt Frau Pelke bis zum alten Schulportal, wo sie von Frau Nottebaum herzlich willkommen geheißen wurde.

Frau Köster dankte an dieser Stelle auch Frau Nottebaum im Namen der ganzen Schulgemeinschaft noch einmal für die fantastische Arbeit, die sie während ihrer sechsjährigen kommissarischen Schulleitung geleistet hatte. Frau Nottebaum bedankte sich ihrerseits für die gute Zusammenarbeit im Team.

Nun sangen alle Kinder, begleitet von einigen Kindern aus dem dritten Schuljahr und Herrn Mühlmann am Klavier, den DWS-Song für Frau Pelke, um sich musikalisch vorzustellen. Natürlich gab es auch eine spezielle Begrüßungsstrophe. Einige Mädchen aus dem vierten Schuljahr sangen die Strophen auch über Mikrophon.

Anschließend sprach auch Herr Gohl von der Stadt Warendorf Frau Pelke seine Freude über den Beginn ihrer Amtszeit aus.

Die Schulpflegschaft und der Förderverein überreichten Frau Pelke eine „Notfallbox“ mit vielen nützlichen Aufmerksamkeiten, z.B. frischen Batterien, wenn der „Akku mal alle ist“ oder Beruhigungstee, denn manchmal muss man auch als Schulleiterin einfach „abwarten und Tee trinken“.

Nun musste Frau Pelke beweisen, ob sie auch wirklich mit so vielen Kindern „fertig wird“: Von den Klassensprecherinnen und Klassensprechern aller Klassen bekam sie liebevoll beschriftete Puzzleteile, aus denen sie ein Bild mit allen Kindern der Schule zusammensetzen musste.  Natürlich meisterte Frau Pelke dank kräftiger Anfeuerung die Aufgabe mühelos!

Vom ganzen Team der DWS gab es an ihrem ersten Schultag an der neuen Schule natürlich auch eine Schultüte, ebenfalls gefüllt mit kleinen Hilfsmitteln für den stressigen Alltag: Ein „Kühli“, damit sie immer schön cool bleibt, oder eine Glühbirne für viele gute Ideen!

Pastor Döhner und Pastoralreferent Bause begrüßten Frau Pelke im Namen der Kirchengemeinden – Herr Döhner animierte die Kinder außerdem noch zu einer La-ola-Begrüßungswelle.

Frau Pelke zeigte sich sehr bewegt und bedankte sich für die herzliche Begrüßung. Sie habe schon jetzt sehr viel Gutes an der DWS gesehen und erlebt, das unbedingt bewahrt werden solle. Natürlich habe sie auch eigene Ideen für Veränderungen, diese wolle sie aber gemeinsam mit Kindern, Eltern und Lehrkräften entwickeln und umsetzen, damit es allen an der DWS gut gehen kann.

Zum Abschluss gab es von Frau Pelke für alle Kinder noch ein leckeres Eis, das sich die Jungen und Mädchen im Schatten gut schmecken ließen.

Auch die Erwachsenen konnten sich an einem leckeren Häppchenbuffet, vorbereitet von der Firma Crabus, stärken und im Schatten der „Grünen Pause“ noch ein bisschen mit der neuen Schulleiterin sprechen und sie kennen lernen.

Die ganze Schulgemeinde sagt

HERZLICH WILLKOMMEN, FRAU PELKE!

Danksagung von Frau Nottebaum

Sehr geehrte Eltern der DWS,

im Juni 2021 wird Frau Ilka Pelke die Schulleitung an unserer Schule übernehmen und sich demnächst hier näher vorstellen.

Die Aufgabe der kommissarischen Schulleitung habe ich an der Dechant-Wessing-Schule genau sechs Jahre lang wahrgenommen. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit im äußerst engagierten Kollegium haben wir in diesen Jahren sehr gute pädagogische Arbeit leisten können und die Schulentwicklung am Standort Hoetmar voran gebracht.

Unterstützung der besonderen Art hat die Schule über viele Jahre durch den Einsatz Ehrenamtlicher erhalten, die ihre Zeit wöchentlich in Einzel- und Gruppenförderung intensivst zum Wohle vieler Kinder eingesetzt haben. Neben Sprachförderung gab es Angebote zur Förderung in Deutsch und Mathematik, dabei wurden in Absprache mit den Fachlehrern gezielt Wiederholungen und Übungen durchgeführt. Eine Knobel-AG, eine Englisch-AG und eine Handarbeits-AG fanden ebenso Platz im Stundenplan wie die ehrenamtlich betreute Büchereistunde. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Ehrenamtlichen für die jahrelange Tätigkeit, die der aktuellen Situation geschuldet gerade nicht stattfindet, ganz explizit bedanken!

Mein Dank gilt auch dem Team der Mitarbeiterinnen in OGS und ÜMI. Gerade in der Zeit der Pandemie sind alle sehr auf die ständig wechselnden Bedarfe eingegangen. Manche Wochen mussten die Mitarbeiterinnen ganze Tage arbeiten, dann wiederum nur einzelne Stunden. Wir haben ÜMI- und OGS- Betreuung zusammengelegt, haben in den verschiedenen Phasen immer wieder neu organisieren müssen. Die Bereitschaft, sich losgelöst vom bisherigem Beschäftigungsumfang den aktuellen Verordnungen anzupassen und Absprachen zu finden, die für alle Seiten tragbar waren und auch noch sind, ist beispielhaft. Ebenso flexibel haben sich unsere beiden Pädagoginnen der Situation angepasst.

Insbesondere möchte ich mich bei Ludger Heuckmann bedanken, der mir immer gute praktische Tipps gab und viele Dinge auch direkt selbst umgesetzt hat.
Frau Groteguth hat mir in all den Jahren zuverlässig zur Seite gestanden. Sie hat mich in Verwaltungsabläufe der Schule eingeführt, mit mir viele Aufgaben gemeinsam gemeistert und hatte immer den absoluten Überblick.

Das Team der DWS schätzt die konstruktive Zusammenarbeit mit den Elternhäusern. Eine Elternschaft, die sich in den Klassen einsetzt, aktive Elternvertreter in den Mitwirkungsgremien, ein gut aufgestellter, funktionierender Förderverein! Engagierte Eltern haben dafür gesorgt, dass die Schulhofgestaltung Form angenommen hat, wir dazu einen hohen Geldpreis von der PSD Bank entgegen nehmen konnten, wir eine Hol-und Bringzone etablieren konnten…, um nur einzelne Punkte zu benennen.

Durch die guten Kontakte zu den örtlichen Kirchengemeinden lernen unsere Schülerinnen und Schüler durch regelmäßige Gottesdienste und die jährliche Wallfahrt nach Buddenbaum christliche Grundwerte kennen. Insbesondere Sebastian Bause danke ich seinen Einsatz hierzu und für seine regelmäßigen Kontaktstunden an der Schule.

Wir haben in den vergangenen Jahren die Zusammenarbeit mit dem Hoetmarer Kindergarten intensiviert. Mein Dank gilt Anne Peter und ihrem Team für die guten Absprachen zwischen unseren Einrichtungen und die gemeinsamen Überlegungen.

Die Verbindung zwischen Schule und Dorf ist in Hoetmar eine Besonderheit: Ich erinnere an die Bewerbung, die Teilnahme auch der Schule und den Erfolg „Golddorf“, der gemeinsam in Berlin gefeiert wurde.

Für mich waren die Jahre der kommissarischen Schulleitung geprägt von neuen und wertvollen Erfahrungen sowie einer fantastischen Zusammenarbeit mit einem hoch motivierten und kompetenten Team, die ich nicht missen möchte.

Nach aktuellem Stand verbleibe ich als Lehrerin an der Schule und werde wieder unterrichtliche Aufgaben übernehmen.

Ihre Dorothee Nottebaum

 

Dank an Frau Nottebaum für 6 Jahre kommissarische Schulleitung

Wie Frau Nottebaum bereits auf der Homepage berichtet hat, wird im Juni Frau Ilka Pelke die seit sieben Jahren vakante Stelle der Schulleitung an der Dechant-Wessing-Schule antreten.

Für sechs dieser Jahre hatte Frau Nottebaum die herausfordernde Aufgabe kommissarisch übernommen – und das vom ersten Tag an mit vollem Einsatz und sehr viel Herzblut.

Während sie zunächst noch mit einigen Lehrerstunden im Unterricht aktiv war und auch eine Klassenleitung innehatte, musste sie diese Tätigkeiten im Laufe der Zeit immer mehr zurückschrauben. Zu umfangreich und zeitlich fordernd waren die vielfältigen Aufgaben in der Verwaltung, denn auch an einer kleinen Schule fällt eine kaum überschaubare Vielfalt an Themen und Aspekten an, die organisatorische Überlegungen, Planungen und Entscheidungen erforderlich machen:

Organisation und pädagogische Gestaltung des Unterrichts, Schulentwicklung, Betreuung in OGS und ÜMI, Veranstaltungen und Feste, bauliche Aspekte an Gebäude und Schulhof, Kommunikation mit der Schulaufsicht, Kommunikation mit außerschulischen Organisationen und Partnern, Statistikführung, Beurteilungen und Unterrichtsbesuche, Planung und Leitung von Konferenzen und Dienstbesprechungen und vieles weitere mehr.
Zu allem Überfluss kam dann im Frühjahr 2020 noch die Corona-Pandemie, die zusätzlich zum nach wie vor anstehenden Tagesgeschäft ein riesiges Paket an Herausforderungen mit sich brachte: Hygienekonzepte, ständig wechselnde Unterrichtsmodelle, ständig neue Anweisungen, Regeln, Testverfahren – und natürlich unendlich viele Listen.

Frau Nottebaum hat sich all diesen Herausforderungen gestellt und mit vollem Einsatz, nahezu buchstäblich rund um die Uhr, dafür gesorgt, dass es an der DWS auch in Phasen großer Unsicherheit nie „drunter und drüber“ ging, sondern in geordneten Bahnen verlief. Fast immer hatte sie auch den richtigen „Riecher“, wann es galt, schnelle Entscheidungen zu treffen oder besser erst einmal die Entwicklung abzuwarten. Darüber hinaus war sie immer darauf bedacht, gut „vernetzt“ zu sein, um für jeden Fall gute Ansprechpartner zu haben.

Trotz der vollen „to do“ Liste nahm sich Frau Nottebaum stets die Zeit für ein persönliches Gespräch, sei es mit ratsuchenden Eltern, Kollegen, Mitarbeitern oder Kindern. In vielen, auch persönlich schwierigen Situationen, half sie mit weiterführenden Gedanken und hilfreichen Ratschlägen und trug maßgeblich dazu bei, dass sich jeder an der DWS wertgeschätzt und wohlwollend aufgenommen fühlen konnte.

Für diesen wirklich außergewöhnlichen Einsatz bedankten sich das Kollegium, Mitarbeiter und auch die Elternvertreter im Rahmen einer kleinen Feier bei Frau Nottebaum, mit einigen Aufmerksamkeiten und einem persönlichen Ständchen. Im Namen der Kirchengemeinde sprach auch Pastoralreferent Sebastian Bause seinen Dank für die stets unkomplizierte und wertschätzende Kooperation aus.

Frau Nottebaum bedankte sich ihrerseits für die gute Unterstützung durch das ganze Team, ohne das in ihren Augen die Bewältigung der Aufgaben nicht möglich gewesen wäre.

Im Namen des Kollegiums, der Mitarbeiter,  Eltern und Kinder:

DANKE, Frau Nottebaum!!!

Schulhofneugestaltung

Durch die Corona-Pandemie sind viele Aspekte des Schullebens auf Eis gelegt – mittlerweile seit über einem Jahr! Der Beginn des ersten Lockdowns fiel damals genau zusammen mit der geplanten Feier zur Einweihung des ersten Bauabschnitts der Schulhofumgestaltung und der Hol- und Bringzonen.
Auch heute ist an eine große öffentliche Zeremonie nicht zu denken, daher soll die bisher schon geleistete Arbeit auf diesem Wege gewürdigt werden.

Die ursprüngliche Idee zur Umgestaltung des Schulhofes entstand im Rahmen des Europäischen Dorferneuerungspreises. Im Oktober 2015 wurde damals ein offener Arbeitskreis gegründet, bestehend aus Eltern, Lehrern und interessierten Bürgern, Schüler wurden nach Veränderungswünschen befragt, Fragebögen erstellt und ausgewertet.
Ziel der Gruppe war eine höhere Einbindung des Schulhofs in den Unterricht, die Steigerung der Attraktivität sowie die Öffnung des Schulhofes als generationsübergreifender Treffpunkt.
Fachkundige Mitglieder des Arbeitskreises erstellten ausführliche Förderanträge, an die Stadt Warendorf wurde auf politischer Ebene der Antrag für einen entsprechenden Haushaltsposten gestellt.

Und tatsächlich erhielt das Projekt im November 2016 nicht nur den Zuschlag von der psd-Bank als „Leuchtturmprojekt“, auch von Seiten der Stadt wurden für 2017 und 2018 finanzielle Zusagen gemacht, so dass die konkrete Umsetzung beginnen konnte.

Mit der Planung des neuen Schulhofgeländes wurde Bruno Peter beauftragt, der sich auch auf anderen Schulhöfen nach guten Ideen umsah und seine ersten Pläne im Oktober 2017 dem Arbeitskreis vorstellen konnte. Im April 2019 wurde dann – nach beständigem Einsatz auch auf politischer Ebene – der erste Bauabschnitt tatsächlich umgesetzt: Das Soccerfeld mit dem Ballfangzaun vor der Turnhalle wurde angelegt, außerdem wurden neue Fahrradständer angebracht und Bäume gepflanzt. Viel Eigenleistung war dabei ebenfalls erforderlich, z.B. die Demontage der alten Ständer und die Rodung der Hecke durch Freiwillige und die KLJB. Im Rahmen eines Dorf- und Schulfestes im Mai 2019 wurde dieser erste Entwicklungsschritt gebührend gefeiert.

Und auch in der Folge war die Unterstützung durch die Bevölkerung ungebrochen. Immer wieder gab es kleine und größere Spenden und Erlöse aus vielen Aktivitäten Hoetmarer Vereine und Cliquen sowie von Firmen und Privatpersonen.
Im Juli 2019 gab es dann beim Spenden-Voting der Sparkasse Münsterland-Ost noch einmal eine größere Summe zur Verschönerung des Schulhofes.

Durch diese zahlreichen Spenden konnte ein Pavillon gebaut werden, den die Kinder seitdem gerne zum Verstecken nutzen und neue Sitzbänke rundum das Schulgelände wurden angeschafft.
Außerdem wurden im Frühjahr 2020 viele bunte „Spielbilder“ sowie ein neuer Zahlenstrahl in Eigenleistung durch den Förderverein auf dem Schulhof aufgebracht.
Zudem sind an verschiedenen Stellen neue „Hol- und Bringzonen“ eingerichtet worden, durch die die Sicherheit der Schulkinder weiter verstärkt werden soll.

All diese Maßnahmen wurden ermöglicht durch viele Menschen aus der Bürgerschaft, der Schule, und der Politik, die sich für die Umsetzung der Ideen eingesetzt haben, aber auch durch die wieder einmal herausragende Dorfgemeinschaft, die das Projekt jederzeit auf vielfältige Weise unterstützt hat.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Bruno Peter, der mit seiner Planung den maßgeblichen Rahmen der Schulhofumgestaltung geliefert hat, sowie an die Stadt Warendorf, vor allem dem Sachgebiet Gebäudewirtschaft und Tiefbau, das den Arbeitksreis Schulhof bei seinem Anliegen unterstützte.

Dank der Neuerungen mit Soccerfeld und Pavillon freuen sich die Kinder nun nicht mehr nur auf die „grüne Pause“, sondern können auch den vorderen Schulhof besser nutzen.

Von daher bestehen seitens des Arbeitskreises selbstverständlich der große Wunsch und die Hoffnung, dass das Projekt so bald wie möglich fortgesetzt wird.

Zauberhafte Ferienbetreuung

Im Rahmen der diesjährigen Osterferien-Betreuung bekam die Dechant-Wessing-Schule Besuch vom Zauberclown Pichel – alias Stefan Hagelstein. Er begeisterte die Kinder mit einer Zaubershow und dem Inhalt seines bunt gemischten Zauberkoffers. Anschließend vermittelte er den Kindern mit einfachen Gegenständen mehrere Zaubertricks, die sie auch direkt selbst vorführen durften.

Bei einer Riesenseifenblasenshow auf dem Schulhof staunten die Kinder über die gigantischen Blasen, die der Zauberclown herstellte. Anschließend konnten die Mädchen und Jungen selbst ihre Fähigkeiten an einem Seifenblasen-Parcours unter Beweis stellen.

Alle waren begeistert und bedankten sich beim Zauberclown für den erlebnisreichen Vormittag!

Das Betreuungsteam Andrea Averhoff, Marie Jungmann, Sandra Leuer und Maike Flaßkamp hatte noch weitere Aktionen organisiert: So dekorierten die Kinder z.B. einfache Gläser zu Osterhasen-Blumenvasen um. Am letzten Tag wurde eine Fotorallye durch Hoetmar gemacht. Die Mädchen und Jungen durften sich anschließend mit einem Eis stärken. Zum Abschluss bekam jedes Kind noch eine kleine Osterüberraschung.

Das war eine schöne Woche in der Ferienbetreuung, in der die Wartezeit bis zum Osterfest ganz schnell herumging!

 

Schöne Ergebnisse der Wochenpläne

Während der sechs Wochen Distanzunterricht gab es neben den regulären Wochenplanaufgaben jede Woche für alle Kinder eine unterhaltsame Zusatz-Aufgabe, die sich jeweils Katrin Viehmeyer ausgedacht hatte.

Dies waren z.B. unterhaltsame Filme bei Youtube mit Tanzanleitungen oder sportlichen Tipps.

Aber auch mehrere Bastelangebote hatte Frau Viehmeyer vorbereitet:

Wer wollte, konnte einen schönen Regenbogen mit einem Pappteller und buntem Krepppapier gestalten. Und zum Abschluss des Distanzunterrichts durften die Kinder schön bemalte Steine mitbringen, als Symbol für den gemeinsam zurückgelegten „steinigen“ Weg.

Zahlreiche Mädchen und Jungen brachten ihre Werke stolz mit in die Schule, wo sie nun das ganze Gebäude verschönern!

Vielen Dank an alle eifrigen Künstlerinnen und Künstler und natürlich Frau Viehmeyer für ihr Engagement!

Lockdown-Lauf-Challenge

Für viele Kinder gehört der Sportunterricht zu den absoluten Highlights in der Schule. Dieser musste natürlich während der langen Phase des Distanzunterrichts vollständig ausfallen, auch wenn die Lehrkräfte immer wieder kleine Bewegungsaufgaben in die Wochenpläne eingebaut hatten. Auch der Vereinssport konnte schon lange nicht mehr stattfinden.

Um die Kinder im Homeschooling trotzdem zu einer gemeinschaftlichen sportlichen Aktivität zu inspirieren, rief der Förderverein unter Federführung von Nadine Schmitz die „Lockdown-Lauf-Challenge der DWS“ ins Leben. Alle Klassen waren aufgerufen, innerhalb eines Zeitraums von zwei Wochen mindestens 100 Kilometer zu laufen. Als Belohnung winkten 50 Euro pro Klasse, mit denen selbst gewählte Pausenspielgeräte gekauft werden können. Für mindestens 200 gelaufene Kilometer gab es weitere 50 Euro für die Klassenkasse. Die Auswertung der Laufstrecken erfolgte über eine Running-App.

Und tatsächlich erreichten alle Klassen der Dechant-Wessing-Schule das gesteckte Ziel und knackten trotz des plötzlichen Wintereinbruchs die 200 Kilometer, einige Klassen sogar um mehr als das Doppelte!

Und so konnten Beate Sickmann und Anja Molitor vom Förderverein nach dem Wiederbeginn des Präsenzunterrichts die ausgelobten Preisgelder überreichen, zusammen mit einer kleinen Stärkung. Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher des zweiten Jahrgangs nahmen die verdiente Anerkennung stellvertretend entgegen. Organisatorin Nadine Schmitz hatte zuvor per Email allen Teilnehmern zu dem tollen Ergebnis gratuliert und sich bei den Eltern und Helfern bedankt, mit deren Unterstützung die Kinder der DWS fit durch den Lockdown gekommen sind.

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