Abschlusskonzert 2018
Beim diesjährigen Abschlusskonzert der DWS konnten wieder viele Kinder vor einem großen Publikum zeigen, was sie mit ihren Lehrerinnen und Lehrern einstudiert hatten.
Die Gitarrenschülerinnen und -schüler von Maria Gonzales bewiesen ihre Sicherheit beim gleichzeitigen Singen und Spielen von mehreren bekannten Kinderliedern.
Die Jekits-Klasse 2 unter der Leitung von Christiane Brenne sang zunächst das stimmungsvolle „Applaus, Applaus“ und als zweites Lied „Un pocito cantas“ – erst auf Spanisch, dann auf Deutsch, untermalt mit lebendigen Bewegungen.
Der Jekits-Chor aus Klasse 3 und 4 hatte sich ein Stück von Adel Tawil ausgesucht („Ist das jemand“) sowie das Kinderlied „Lesen heißt, auf Wolken liegen“, das mit wechselndem Sologesang präsentiert wurde.
Leider musste sich die DWS mit diesem Konzert von Frau Brenne verabschieden, die ihren Tätigkeitsbereich auf Sassenberg konzentrieren wird. Schulleiterin Dorothee Nottebaum bedankte sich herzlich bei Frau Brenne für drei Jahre guter Zusammenarbeit. Viele Kinder aus dem Chor überreichten eigene mitgebrachte Blumen und alle sangen, begleitet von Herrn Mühlmann, ein „Danke“-Ständchen für die engagierte Chorleiterin. Frau Nottebaum freute sich, dass mit Svenja Lehmann bereits eine Nachfolgerin feststeht, die im nächsten Schuljahr mit den zahlreichen sangesfreudigen Kindern arbeiten wird.
Ebenfalls verabschiedet wurde Christina Dabisch, Klassenlehrerin der Klasse 3, die auf eigenen Wunsch eine wohnortnähere Stelle antreten wird. Vor fünf Jahren hatte Frau Dabisch zunächst ihr Referendariat an der Dechant-Wessing-Schule begonnen und später eine fest Stelle angetreten. Frau Nottebaum würdigte ihr vielfältiges Engagement und ihre pädagogische Arbeit, die sie mit viel Herz und einem guten Blick für ihre Schülerinnen und Schüler ausübte. Die Kinder der Klasse 3, die ihre Klassenlehrerin nur ungern ziehen lassen, sangen zum Abschied für sie das Lied „Pädagogin aus Passion“ und von allen Kindern, Eltern und dem Kollegium gab es lang anhaltenden Beifall für die beliebte Lehrerin.
Zum Abschluss des Konzertes durfte die Musik-AG unter der Leitung von Musiklehrer Michael Mühlmann ihr Können beweisen. Die meisten Lieder aus dem Repertoire der Schulband entsprangen Wünschen der Kinder, z.B. „Friends“ von Justin Bieber oder „Happy end“ von Lina Larissa Strahl. Auch krankheitsbedingte Ausfälle wurden von der eingespielten Formation ohne Probleme bewältigt, die mit „Chöre“ von Mark Forster am Ende noch einmal das ganze Publikum zum Mitsingen brachte.
Dorothee Nottebaum bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden für ein tolles Konzert, ebenso wie bei Hausmeister Ludger Heuckmann für die wie immer zuverlässige Unterstützung bei Aufbau, Technik und Fotografie.
Wallfahrt Buddenbaum
Jedes Jahr findet im Ortsteil Buddenbaum die große Wallfahrtswoche statt. Viele Menschen kommen zu der kleinen Kapelle, in der ein über 500 Jahre altes Marienbild steht, und bitten um den Segen der Gottesmutter Maria.
Auch die Kinder der DWS machten sich bei strahlendem Sonnenschein zu Fuß auf den Weg nach Buddenbaum. Begleitet von Lehrkräften und Eltern wanderten sie die rund vier Kilometer, bis sie nach einer Dreiviertelstunde am Ziel waren.
Im Schatten von mehreren wunderschönen Linden fand dort ein Gottesdienst mit Pastoralreferent Sebastian Bause und Prädikant Heiko Villwock statt, den Frau Lohmann und die Kinder der Klasse 2 vorbereitet hatten.
Nach dem Gottesdienst durften sich die Kinder erst einmal erfrischen: Pfarrer Manfred Krampe spendierte allen ein Eis!
Auch für die Erwachsenen war bestens gesorgt. Viele fleißige Helferinnen hatten wie immer Kaffee, leckere Schnittchen und Kuchen vorbereitet.
Zum Dank gab es zum Abschied ein Ständchen von allen Kindern. Begleitet von Herrn Mühlmann schmetterten alle ein sommerliches „I like the flowers“. Schulleiterin Dorothee Nottebaum bedankte sich mit einer kleinen Aufmerksamkeit bei den Helferinnen für die nette Bewirtung, und dann ging es auch schon wieder zurück zur Dechant-Wessing-Schule.
Das war wieder eine wunderbare Wallfahrt!
Busfahrtraining und „toter Winkel“
Zum Abschluss der Verkehrserziehung im vierten Schuljahr wird an der DWS stets das Verhalten im Umgang mit öffentlichen Verkehrsmitteln thematisiert. Fast alle Kinder müssen nach den Sommerferien mit dem Bus zur weiterführenden Schule fahren.
Daher kam zunächst Susanne Schepers vom RVM (Regionalverkehr Münsterland) in den Unterricht, um die Mädchen und Jungen für das richtige Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus zu sensibilisieren.
So merkten die Kinder anhand der mit Stoppuhr gemessenen Zeit, dass es viel schneller geht, bis alle in den Bus eingestiegen sind, wenn nicht gedrängelt wird. Außerdem ist es natürlich weniger gefährlich.
Mithilfe einer „Stuntkartoffel“ wurde die Notwendigkeit eines ausreichenden Abstandes zur Bordsteinkante deutlich: Kein Fuß sollte von einem Reifen überrollt werden, auf dem allein drei Tonnen Gewicht lasten.
Wie wichtig es ist, sich im Bus jederzeit festzuhalten, zeigte die Wirkung einer Vollbremsung: Selbst bei nur 18km/h flog ein nicht befestigter Kanister quer durch den Bus.
Direkt am nächsten Tag sprach Verkehrssicherheitsberaterin Michaela Loeber von der Polizei Warendorf über die Gefahr durch den „toten Winkel“. Große Fahrzeuge wie Busse und Lastwagen haben große Bereiche, die für den Fahrer trotz Spiegel nicht einsehbar sind.
Wo und wie groß diese Bereiche wirklich sind, verdeutlichte Frau Loeber anschaulich mit einem echten Löschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hoetmar. Mit Flatterband wurde der „tote Winkel“ markiert, in dem gut und gerne zwei ganze Schulklassen Platz gehabt hätten. Jedes Kind durfte sich einmal auf den Fahrersitz setzen und sich selbst überzeugen, dass von den mehr als 20 Klassenkameraden und dem Klassenlehrer wirklich nichts zu sehen war.
Bei soviel intensiver Vorbereitung werden die Kinder der DWS hoffentlich stets sicher und unfallfrei zur Schule kommen!
Der Ausflug nach Warendorf (Klasse 4)
geschrieben von den Kindern der Klasse 4
Am Dienstag, dem 19.6.2018 machte die Klasse vier einen Ausflug nach Warendorf in die Altstadt. Mit dem Linienbus fuhren wir bis zum Stadtgraben und gingen zu Fuß zum historischen Rathaus. Als erstes schauten wir uns dort das Modell der Altstadt von Warendorf an. Herr Breuer erklärte uns die ganzen Tore und Kirchen.
Danach gingen wir ins Rathaus. Im alten Ratssaal an der Wand hing eine große „Brandtafel“. Zu den Bränden von 1404 und 1630 standen dort Texte auf Plattdeutsch, die Herr Breuer vorlas und von uns entschlüsseln ließ. So haben wir erfahren, dass das Rathaus 614 Jahre alt ist. In einem Tresor waren viele Schubladen, in denen früher Urkunden aufbewahrt wurden. Jede hatte eine spannende Geschichte.
Auf einer der Schubladen stand „Siechenhorst“, was damals ein Haus war, wo Leute, die die Pest hatten, außerhalb der Stadt gepflegt wurden.
Als Herr Breuer uns ein riesiges Schwert, den „Gassenhauer“ zeigte, sprangen viele auf die Seite, denn er wollte uns zeigen, wie man damit eine Gasse schlägt. Alle durften den Gassenhauer einmal halten. Der war ganz schön schwer!
Danach liefen wir in aller Ruhe zum Theater am Wall, wo wir eine Frühstückspause einlegten. Eine nette Frau stellte uns eine Schale mit Süßigkeiten auf den Tisch. Nun lernten wir Jens kennen, der uns ein wenig die Bühnentechnik zeigte. Es hörte sich wirklich cool an, als Jens mit dem Mischpult in der Loge seine Stimme veränderte: Erst klang er wie ein Monster, dann wie ein Roboter. Auch den Orchestergraben unter der Bühne schauten wir uns an und die Garderoben mit den Schminktischen, wo die Schauspieler sich fertig machen.
Danach stiegen wir die Treppen hoch zum kleinen Dachtheater. Das fanden alle toll, es war die alte Wohnung des Erbauers.
Anschließend gab es für alle ein Eis. Wir erkundeten noch die alten Straßen. Am Münstertor machten wir ein Foto mit allen Kindern.
Zum Schluss gingen wir noch zu einem Spielplatz, wo wir viel Spaß hatten, bevor wir wieder mit dem Bus nach Hause fuhren.
Das war ein toller Ausflug!
Fußballturnier der vierten Klassen
Jedes Jahr kämpfen die Kinder der vierten Klassen aller Warendorfer Grundschulen im Stadtstadion um den Fußball-Wanderpokal. Die Mannschaften bestehen dabei aus sieben Feldspielern und Torwart, zwei Mädchen müssen mindestens auf dem Platz stehen.
Das Team der DWS wurde in diesem Jahr von Sportlehrerin Sabine Kipp und Bufdi Moritz Höne trainiert, die ihre Mannschaft auf den richtigen Team-Spirit eingeschworen hatten. Für die gute Stimmung sprach auch, dass mit Abdallah ein ehemaliger Schüler, der vor kurzem die Schule gewechselt hatte, sich gewünscht hatte, bei seinen ehemaligen Klassenkameraden mitzuspielen.
Begeistert angefeuert wurde die Mannschaft von den mitgereisten Eltern und Klassenkameraden, die lautstark und mit großen Plakaten und Transparenten für tolle Stimmung sorgten.
Ihren Zusammenhalt konnten die Kinder gleich im ersten Spiel unter Beweis stellen, als es gegen die starke Mannschaft der Bodelschwinghschule eine herbe 0:4 Niederlage gab. Bei zahlreichen guten Tormöglichkeiten fehlte ein bisschen das Glück.
Die Mädchen und Jungen ließen aber die Köpfe nicht hängen und waren im zweiten Spiel gegen die Wilhelm-Achtermann-Schule aus Milte ganz nah dran am ersten Sieg. So gab es immerhin das erste Tor und ein Unentschieden.
Auch im dritten Spiel gegen die Overbergschule konnte sich die Mannschaft der DWS gut verkaufen und zwischenzeitlich ausgleichen. Am Ende reichte es gegen den späteren Turniersieger aber doch nicht ganz.
Dennoch waren die Spielerinnen und Spieler stolz auf ihre Leistung, und das Trainerteam lobte die zahlreichen guten Spielzüge und aufopferungsvolle Abwehrarbeit.
Zum Lohn gab es bei der Siegerehrung einen großen Applaus, Medaillen für alle Teilnehmer sowie eine große Tüte mit Bällen und Materialien für den Sportunterricht.
Herzlichen Glückwunsch für die großartige Leistung an alle Spielerinnen und Spieler sowie das Trainerteam, und einen herzlichen Dank an alle Eltern, Mitschüler und Fans für die fantastische Unterstützung!
Schulfahrt zur MUKO ins Puppentheater
Regelmäßig veranstaltet die MUKO e.V. in Sendenhorst die „Kunterbunttage“, bei denen im Haus Siekmann Theatervorstellungen für Kindergarten- und Grundschulkinder angeboten werden.
Dieses Jahr fuhr die ganze Dechant-Wessing-Schule zur Vorführung von „Finn, der Feuerwehrelch“.
Die beiden Schauspieler Wolfgang und Dorothee vom Theater „Wodo“ begrüßten die Kinder zunächst mit einem Lied, dann ging auch schon die Geschichte los.
Mehrere Tiere bewerben sich bei der Feuerwehr, aber die Schildkröte muss leider einsehen, dass sie zu langsam ist, während der Igel zu spitze Stacheln hat. Immerhin dürfen sie sich bei der „Materialprüfung“ melden.
Erst Finn, der kleine Elch, wird angenommen und sofort in seine Dienstuniform eingekleidet, komplett mit Helm und Atemschutzgerät.
Schon bald bekommt er seinen ersten Einsatz: Er muss einen kleinen Dackel befreien, der in einer Regenrinne steckengeblieben ist – Dackel können nämlich nicht rückwarts laufen!
Richtig spannend wird es, als bei einer Geburtstagsfeier für Opa Schildkröte eine umgekippte Kerze ein Feuer auslöst und die eingeschlossenen Gäste mit der Leiter gerettet werden müssen. Zum Glück kann Finn alle kleinen Meerschweinchen mit seinem Geweih transportieren. Für sein mutiges Verhalten bekommt er den Herzorden angesteckt.
Die Kinder folgten dem lustigen Spiel mit Marionetten und Stabpuppen fasziniert und sehr aufmerksam. Viele von ihnen sind ja selbst in der Hoetmarer Kinderfeuerwehr und kannten sich daher gut aus. Geschickt bezog Schauspieler Wolfgang die Jungen und Mädchen in die Geschichte ein, indem er sie ihre eigene Fitness unter Beweis stellen ließ und um lautstarke Unterstützung beim Feuerwehrlied bat – so konnte am Ende wirklich jedes Kind sagen, dass es schon Erfahrung im Feuerwehrchor hat!
Vielen Dank an das Theater Wodo und die Muko e.V. für die sehr gelungene und unterhaltsame Aufführung!
Ein tolles Klassenfest (Klasse 1b)
Zum Abschluss des ersten Schuljahres freuten sich die Kinder, Eltern und die Klassenlehrerin Frau Kipp ganz besonders auf das Klassenfest der 1b.
Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein ging es an einem Freitagnachmittag endlich los. Zunächst trafen sich alle an der Schule, um dann gemeinsam mit einer Dorfrallye zu starten. Dabei galt es knifflige Rätsel und Aufgaben rund um Hoetmar zu lösen. Teamarbeit stand besonders bei der Suche nach möglichst vielen und verschiedenen Blättern im Vordergrund. Ziel der Rallye war der Hof von Familie Boße. Hier konnten sich die Kinder beim Fußballspielen, Klettern, Schaukeln oder Kettcarfahren nach Lust und Laune austoben. Zwischendurch diente ein kaltes Eis als Abkühlung. Besonders spannend war das Reiten auf dem Pony von Familie Hanhoff. Auch das Kuscheln und Streicheln der Katzenjungen war ein weiteres Highlight.
Nach so vielen Aktionen ließ der Hunger nicht lange auf sich warten. Bei leckeren Grillwürstchen mit Brötchen wurde gequatscht und geplaudert. Gegen Ende wurde es dann nochmal aufregend für die Kinder als sie ihr Gedicht über den Spaß im Sommer vortrugen. Dafür erhielten sie vom Publikum tosenden Applaus.
Ein tolles Klassenfest, das in Erinnerung bleibt!
Ganz lieben Dank an Frau Pohland und Frau Boße für die Organisation eines so schönen Tages!
Bundesjugendspiele 2018
Großes Glück mit dem Wetter hatte die Dechant-Wessing-Schule bei den diesjährigen Bundesjugendspielen:
Bei strahlendem Sonnenschein machten sich am Mittwochmorgen alle Kinder zunächst mit Herrn Mühlmann warm und locker, dann ging es auch schon los! An drei Stationen mussten die Mädchen und Jungen ihr Können im Weitsprung, Schlagballwurf und 50-Meter-Sprint beweisen.
Zwei Klassen durften gleich am Anfang zum Spielen auf die „Grüne Pause“, sie rotierten später mit den anderen Klassen durch die verschiedenen Stationen.
Unterstützt wurden die Lehrerinnen und Lehrer der DWS von vielen Eltern, die sich Zeit genommen hatten, um beim Messen und Aufschreiben zu helfen.
Auch Herr Tolksdorf war extra gekommen, um die wartenden Kinder mit verschiedenen Spielangeboten zu unterhalten. Sehr gern wurde z.B. die „Slackline“ angenommen, eine breite Balancier-Schnur, die Herr Tolksdorf zwischen die Klettergerüste gespannt hatte.
Pünktlich um 9.30 Uhr waren fast alle Kinder mit den Stationen fertig und konnten sich beim Frühstück stärken.
Um 10 Uhr fand dann zum Abschluss der Langstreckenlauf statt: Nacheinander liefen die Jahrgänge 1 bis 4 die glücklicherweise sehr schattige Strecke über die beiden Brücken am Wieninger Bach, die Mädchen 800, die Jungen sogar 1000 Meter. Angefeuert von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern, Eltern und Lehrkräften holten die Kinder noch einmal alles aus sich heraus und lieferten eine tolle Zeit nach der anderen ab.
Zur Belohnung gab es für alle erschöpften, aber zufriedenen Leichtathletinnen und Leichtathleten ein kühles Eis.
Ein großes Kompliment an alle Kinder für die großartigen Leistungen und einen herzlichen Dank an alle Helfer, die den reibungslosen Ablauf der Bundesjugendspiele unterstützt und ermöglicht haben.


































































































































































































