Besuch der Kläranlage in Hoetmar

Im Rahmen der Nachhaltigkeitswochen besprachen die Kinder des 1. und 2. Jahrgangs im Unterricht u.a. das Thema „Wie wird dreckiges Wasser wieder sauber?“ und statteten nach der theoretischen Einführung der Hoetmarer Kläranlage bei sonnigem Herbstwetter jeweils klassenintern einen Besuch ab. Alle Kinder waren sehr motiviert und stellten interessiert viele Fragen. Neugierig schauten sie in die unterschiedlichen Behälter, durch die das Wasser auf seinem Reinigungsweg fließt.
Am Schluss waren sich alle einig, dass dies ein gelungener Ausflug war!

Feuerwehrübung an der DWS

Den normalen Feueralarm üben die Kinder und Mitarbeiter der DWS regelmäßig im Schulalltag.

Aber auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Hoetmar müssen den Lösch- und Rettungseinsatz immer wieder proben, um für den Ernstfall gut vorbereitet zu sein.

Deshalb trafen sich die Feuerwehrleute am frühen Montagabend an der Dechant-Wessing-Schule, um ein entsprechendes Szenario durchzuspielen.

Eine große Zahl von Kindern und Eltern war der Einladung gefolgt und schaute staunend zu, wie die riesigen Einsatzfahrzeuge auf dem Schulhof vorfuhren. Selbst die bis zu 30m lange Drehleiter kam zum Einsatz!

Einige Kinder durften sich in einem Klassenraum verstecken, damit sie von den Wehrleuten – in voller Montur mit Atemschutzgerät – gefunden und gerettet werden konnten. Mithilfe einer Brandfluchthaube wurden die Kinder durch den – künstlich erzeugten! – Qualm im Treppenhaus und auf den rettenden Schulhof geführt. Alles klappte reibungslos, und die mutigen Kinder fühlten sich sehr sicher und gut beschützt!

Einige besonders Mutige durften sogar noch in den Drehleiterkorb steigen und sich bis auf eine Höhe von 30m emporheben lassen. Auch Frau Elberich und Frau Viehmeyer mit ihren Kindern trauten sich, ebenso wie Frau Groteguth!
Frau Pelke musste zum Glück nicht, wie frühere Schulleiter, aus dem Fenster in das Sprungtuch springen – aus Sicherheitsgründen wird hierfür heute eine Puppe verwendet!

Dank der guten Organisation von Brandoberinspektor und Einheitsführer Carsten Recker ging der Übungseinsatz erfolgreich über die Bühne, und die Zuschauer zeigten sich sehr beeindruckt von dem großen Einsatz der freiwilligen Wehrmänner und -frauen.

 

Der Boden lebt (Klasse 3)

Der Boden lebt! Unter diesem Motto machte der 3. Jahrgang am Freitag mit Herrn Franken von der Deutschen Umwelt-Aktion und den Lehrkräften Frau Lohmann und Frau Lammerding einen Ausflug in den Wald. Mit Becherlupen und Schaufeln ausgerüstet ging es für die Drittklässler in den Wiebusch.

Im Wald gibt es sechs Tiergruppen: Spinnen, Insekten, Asseln, Schnecken, Würmer sowie Tausend- und Hundertfüßer. Die Schülerinnen und Schüler machten sich auf die Suche und fanden eine beachtliche Anzahl an Kleinstlebewesen! Im Laub und Boden sowie unter Baumrinden von abgestorbenen Bäumen entdeckten sie zahlreiche Spinnen, Insekten, Asseln und Würmer.
Sie sammelten die Tierchen vorsichtig ein, beobachten sie in ihren Becherlupen und ließen sie wieder frei. Auch Motten und sogar eine Hornisse im Erdloch fanden die Kinder.
Sie erfuhren Neues und Interessantes, z.B. dass der Regenwurm nicht nur den Boden lockert, sondern auch Humus bildet und somit die Bodenfruchtbarkeit steigert. Außerdem lernten sie, dass Asseln Krebse sind und Kiemen an den Hinterbeinen haben.
Den Schülerinnen und Schülern wurde bewusst, wie wichtig die Kleinstlebewesen für den Wald und unsere Umgebung sind.

Das war ein lehrreicher und interessanter Ausflug!

Waldschule mit Theresia Lietmann (Klasse 3)

Die „Rollende Waldschule“ der Kreisjägerschaft ist ein fester Bestandteil des Sachunterrichts an der Dechant-Wessing-Schule. In diesem Jahr kamen die Drittklässler in den Genuss der mobilen Ausstellung mit Frau Theresia Lietmann.

Zu Beginn führte die Waldpädagogin die Schülerinnen und Schüler durch Mitmach-Geschichten wie „Der Regenwurm Klaus“ in das Thema ein. Als Eichhörnchen durften die Kinder Nüsse an einem selbst gewählten Baum verstecken. Diesen mussten sie sich gut merken, denn später sollten sie ihre Nüsse suchen und zurück bringen. Alle Eichhörnchen fanden tatsächlich ihren Vorrat wieder.

Nach einer Pause bestaunten die Kinder die vielen Tierpräparate, die es in dem Anhänger der „Rollenden Waldschule“ gab. Dort waren viele Waldtiere wie besispielsweise Eulen, Eichhörnchen, Füchse und sogar ein Wildschwein zu sehen. Frau Lietmann vermittelte den Kindern interessante und wissenswerte Informationen über die unterschiedlichen Tiere. Anhand von verschiedenen Geweihen und Tierfellen konnten die Kinder erraten, zu welchen Tieren diese gehörten. Dann kam ein Moment, der vielen Kindern ganz besonders gut gefallen hat: Sie durften die Tiere aus dem Anhänger streicheln. Dabei achteten sie darauf, dass sie die Präparate ganz vorsichtig von vorne nach hinten streichelten. Außerdem hatte Frau Lietmann viele Stationen bereitgestellt, an denen die Kinder sich auf verschiedene Weise mit den Waldtieren beschäftigten. Bei einem Geräusche-Memory mussten sie gut hören wie Waldtiere, um die Pärchen zu finden. An einer weiteren Station erfühlten sie Waldgegenstände wie Rinde, Walnüsse, Kastanien und sogar Felle. Außerdem konnten die Kinder Fußspuren einzelner Waldtiere zuordnen. Mit Freude und Begeisterung erstellten die Grundschüler den Fußabdruck eines Tieres aus Ton, z.B. von einem Reh oder einem Wildschwein. So konnten sie sogar ein Erinnerungsstück an diese wunderbare Aktion mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss wurde noch ein Klassenfoto gemacht. Mit auf das Fotos mussten natürlich auch einige der Waldtiere sowie Luna und Tobi, die Klasseneulen des 3. Schuljahres.

Das war eine großartige Aktion!

Apfelfest der Klassen 1a und 1b

Kurz vor den Herbstferien feierten die beiden ersten Klassen in der Schule ein Apfelfest.
Die Feier startete in der Aula. Dort präsentierten die Kinder stolz ihre eingeübten Lieder, Gedichte und Theaterstücke auf der Bühne zum Thema Apfel. Die Zuschauer zeigten sich begeistert mit großem Applaus. Ein dickes Lob an die beiden Klassen: Das habt ihr großartig gemacht!
Im Anschluss blieb noch Zeit für die Kinder, Eltern und Lehrerinnen, das leckere Buffet zu genießen und draußen bei herrlichem Sonnenschein zu spielen, zu reden und sich weiter kennenzulernen.

Vorstellung des Schulmaskottchens und Einstimmung auf den Herbst

Am letzten Schultag vor den Herbstferien trafen sich bei sonnigem Septemberwetter alle Kinder, Mitarbeiter und Lehrkräfte auf dem Schulhof, um zum einen mit einigen Beiträgen den Herbst zu begrüßen.

Nach dem gemeinsamen Lied „Der Herbst ist da“ trugen vier Kinder aus dem 2. Jahrgang das Gedicht „Der Herbst steht auf der Leiter“ vor. Anschließend sang erst die Klasse 2a das Lied „Hejo, spann den Wagen an“ sogar als Kanon, danach ging es mit der Klasse 2b auf eine musikalische Sprachreise durch das Mittelmeer in „Paule Puhmanns Paddelboot“.

Der erste Jahrgang hatte seinen allerersten Auftritt mit dem Lied „In einem kleinen Apfel“, bevor die großen Viertklässlerinnen und Viertklässler das berühmte Gedicht vom „Herrn Ribbek auf Ribbek im Havelland“ als coolen Rap vortrugen.

Danach wurde es spannend: Endlich wurde das neue Schulmaskottchen den Kindern vorgestellt! Linus aus der vierten Klasse hatte beim Kreativwettbewerb im letzten Schuljahr das Seepferdchen „Hugo“ entworfen und die Mutter von Frau Viehmeier hatte es freundlicherweise in voller Größe aus Stoff genäht!
Linus war mit der Umsetzung seines Entwurfs sehr zufrieden und bekam als Andenken ein gerahmtes Foto von sich mit dem Maskottchen.
Schulleiterin Ilka Pelke bedankte sich außerdem bei Frau Viehmeyers Mutter, dass die Dechant-Wessing-Schule nun auch ein richtiges Schul-Tier hat!

Zum Schluss wurde noch einmal gejubelt, als Frau Pelke von der erfolgreichen Bewerbung beim Nachhaltigkeitswettbewerb der Sparkasse berichtete und verkündete, dass die DWS 5000 Euro Preisgeld zum Bau eines neuen Fahrradständers erhalten wird!

Danach wünschte Frau Pelke allen Kindern und Erwachsenen schöne, erholsame Herbstferien!

 

Ausflug zur Apfelwiese (JÜL-Gruppen Jahrgang 1 und 2)

Die drei JÜL-Gruppen der Jahrgänge 1 und 2 haben bei herbstlichem Wetter einen schönen Ausflug zur Apfelwiese in Hoetmar gemacht und viele Äpfel gepflückt!

Klassenfahrt nach Horn-Bad Meinberg (Klasse 4)

Am Mittwochmorgen ging es um 8.30 Uhr für die 28 Kinder der Klasse 4 auf Klassenfahrt nach Horn-Bad Meinberg, begleitet von Klassenlehrer Michael Mühlmann, Renate Lohmann und den guten Wünschen der Eltern.

Den ersten Halt gab es im Freilichtmuseum Oerlinghausen, wo die Kinder zunächst einen kleinen Eindruck über die Entwicklung der Welt vor etwa 15000 Jahren und die Auswirkungen auf die Lebensweise der damaligen Menschen erhielten. Interessiert wurden die verschiedenen Behausungen – zunächst das Nomaden-Zelt, später die festen Hütten aus Reet und Birkenrinde – begutachtet, bevor die Kinder im großen Langhaus selbst nach Steinzeitart Mehl mahlen und Brot in der Feuersglut backen durften.

Nun ging es weiter in die Jugendherberge Horn, wo Herbergsmutter Sylvia Speckbrock die Abläufe und Regeln erklärte und das Bettzeug austeilte. Viele Kinder hatten das Beziehen extra geübt, zu zweit ging es auf jeden Fall besser.

Nachmittags gab es bei bestem Wetter einen Spaziergang zu einem der berühmtesten Naturdenkmäler Deutschlands, den fußläufig gelegenen Externsteinen. Obwohl die Kinder im Vorfeld schon einiges über die Felsen gelernt hatten, waren sie doch sehr beeindruckt, als die riesige Gesteinsformation plötzlich in Sicht kam. Alle Mädchen und Jungen trauten sich und kletterten die steilen Stufen hinauf, sowohl auf den „Turmfelsen“ als auch auf den „Grottenfelsen“. Auch das „Felsengrab“ wurde von fast allen einmal ausprobiert.

Schon bald nach dem Abendessen führte die Nachwanderung die Kinder erneut durch den Wald zu den Externsteinen. So manchem wurde trotz Taschenlampe bei den nächtlichen Waldgeräuschen doch ein wenig gruselig zumute. Die dunkle Silhouette der Externsteine vor dem absolut wolkenfreien Sternenhimmel war dann aber ein wirklich spektakulärer Anblick, für den sich der Weg gelohnt hatte.

Die Nacht verlief weitgehend ruhig, so dass am nächsten Tag nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet alle gut gestärkt und mit Lunchpaket ausgerüstet zum Wandertag aufbrachen. Ziel war zunächst die Silbermühle am Silberbach – der natürlichen Grenze zwischen Teutoburger Wald und Eggegebirge. Leider war die Mühle geschlossen, ein guter Picknickplatz fand sich aber schnell am Bach.
Während eine Gruppe an dieser Stelle bereits zur Jugendherberge zurückkehrte, machten sich die anderen Kinder auf, die beiden „Velmerstot“-Gipfel zu ersteigen. Über steile Berghänge mit tückischen Wurzeln und Steinen, vorbei an vielen abgestorbenen und gefällten Bäumen kämpften sich die Wanderer voran, bis sie zunächst den „Lippischen Velmerstot“ erklommen hatten. Dort konnten sie nicht nur das Panorama genießen, sondern auch Kletterbäume und -felsen erkunden. Der Höhepunkt war natürlich der „Eggeturm“ auf dem „Preußischen Velmerstot“ (469m). Von dort aus sah man sogar das Hermannsdenkmal. Der Rückweg ging zum Glück meist bergab, trotzdem dauerte es noch einmal über zwei Stunden, bis es zurück in der Jugendherberge ein Eis als verdiente Erfrischung für die Gipfelstürmer gab.
Die anderen hatten in der Zwischenzeit gespielt, gechillt oder Freundschaftsarmbänder geknüpft.

Mit Tischtennis, Kicker oder Ausruhen auf dem Zimmer verging die Zeit bis zum Abendessen wie im Flug – und dann war es Zeit für die Disco! Viele Mädchen hatten sich besonders schick gemacht und sogar geschminkt! Mit Hilfe aus der Ferne von Frau Schulte-Bories gelang es Herrn Mühlmann zum Glück, sein Handy mit spotify auszurüsten und fast alle Musikwünsche der Kinder zu erfüllen, so dass kräftig gezappelt und gerockt werden konnte.

Nach dem langen und anstrengenden Tag war es kein Wunder, dass die zweite Nacht noch ruhiger war als die erste, bevor am nächsten Morgen schon die Koffer gepackt und die Zimmer geräumt werden mussten.

Aber es gab ja noch weitere Highlights: In der Adlerwarte Berlebeck waren nicht nur rund 80 Greifvögel verschiedenster Arten und Größen zu bewundern, es gab auch wieder eine spektakuläre Flugshow. Dabei gehörte ein Stargast gar nicht zur Adlerwarte: Ein wilder Seeadler zog ganz nah am Himmel seine Kreise, was den Falkner zwar einserseits entzückte, andererseits die Auswahl der Flugtiere einschränkte – sie sollten schließlich nicht zur Beute werden!
Aber auch so gab es viel zu erleben: Ein kleinerer Greifvogel setzte sich auf viele Köpfe, auch bei Jayden! Beim riesigen Weißkopfseeadler waren vor allem die starken Krallen sehr beeindruckend. Zum Schluss boten verschiedene Falken und Milane eine rasante Show mit rasend schnellen Sturzflügen.

Den Abschluss bildete der Besuch des Hermannsdenkmals, auf den die Kinder hingefiebert hatten, seit sie von der „Varusschlacht“ gehört und das Lied „Als die Römer frech geworden“ gelernt hatten, das natürlich auch im Bus geschmettert wurde.
Zur Stärkung gab es köstliche Muffins und Kuchen, die einige Mütter gebacken und mitgegeben hatten.
Als besondere Überraschung schaute dann noch Frau Schulte-Bories vorbei, die zumindest kurz einmal die Klasse besuchen wollte.
Sie kam natürlich mit zum Denkmal, das die Kinder sehr beeindruckte, ebenso wie die Aussicht vom Sockel aus.

Nach dem obligatorischen Abschlussfoto ging es endlich wieder nach Hause, wo die Eltern bereits warteten und ihre Kinder erleichtert wieder in die Arme schließen konnten.

Das war eine tolle Klassenfahrt!

Verabschiedung von Bufdi Titus Leuer

Wieder einmal heißt es Abschied nehmen: Unser „Bufdi“ Titus Leuer wurde heute von der Schulgemeinde verabschiedet.

Titus Leuer hat seinen „Bundesfreiwilligendienst“ an der DWS absolviert, wo er nicht nur während des Unterrichts die Lehrkräfte unterstützte, sondern vor allem auch in der OGS gern gesehener Ansprech- und Spielpartner für die Kinder war. Während der Pausen betreute er regelmäßig ein Bewegungsangebot in der Turnhalle, auch ein Mini-Kicker-Turnier stellte er selbstständig auf die Beine. Außerdem unterstützte er Sekretärin Frau Groteguth und Hausmeister Herrn Heuckmann bei verschiedensten Aufgaben und Tätigkeiten.

Durch seine jederzeit gute Laune und seinen herzlichen und freundlichen Umgang mit den Kindern war Titus nicht nur sehr beliebt, sondern eine wirkliche Hilfe, die zukünftig von vielen schmerzlich vermisst werden wird.

Natürlich bereitete ihm die DWS einen gebührenden Abschied: Die Klassen zwei, drei und vier, die Titus persönlich kennengelernt hatten, versammelten sich an seinem letzten Tag in der Turnhalle und hatten ein kleines Programm vorbereitet:

Die Kinder der Klasse drei hatten Wörter gesammelt, die mit einem der Buchstaben seines Namens anfingen und mit Titus zu tun hatten: „toller Trainer“, alles „tip top“ oder „starker Sportler“ waren nur einige Beispiele.

Die Klasse vier sang noch ein letztes Mal den „DWS-Song“ für Titus – natürlich nicht ohne eine eigene Strophe, die Herr Mühlmann extra getextet hatte.

Frau Pelke überreichte ihm anschließend ein paar Geschenke, z.B. ein Fotobuch, das Frau Schulte-Bories gestaltet hatte, mit Fotos von Titus zahlreichen Aktivitäten sowie mit persönlichen Grüßen und Bildern der Kinder. Dazu gab es ein Radrenntrikot, das Titus als begeisterter Hobby-Radler hoffentlich lange an die DWS erinnern wird.

Zum Schluss gab es noch einmal riesigen Applaus, die „La Ola Welle“ und ein lautes „DANKE TITUS“ von allen.

Ganz herzlichen Dank vom ganzen Team der DWS und alles Gute für die Zukunft, lieber Titus!

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