Nikolausfeier

Am Dienstag, dem 6.12., war Nikolaustag, und natürlich wurde auch an der DWS des heiligen Mannes gedacht!

Nach einem stimmungsvollen Gottesdienst in der St. Lambertuskirche hatten die Kinder ein vielseitiges Programm für den Heiligen Nikolaus vorbereitet, der zu den Klängen von „Sei gegrüßt, lieber Nikolaus“ die Halle betrat und auf seinem Ehrensitz Platz nahm.

Die Klasse 4 sang zunächst das Lied „Jeder macht sich nun bereit“, begleitet von Frau Elberich, die spontan den erkrankten Herrn Mühlmann vertreten musste.

Der dritte Jahrgang hatte ein Akrostichon zu den Worten „Frohe Weihnachten wünschen“ vorbereitet, während die beiden zweiten Klassen „Lasst uns froh und munter sein“ kräftig schmetterten und mit Instrumenten begleiteten.

Die ersten Klassen hatten das Lied „Kleiner grüner Kranz“ einstudiert und trugen es gemeinsam mit Bewegungen vor.

Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag las der Nikolaus jeder Klasse noch einen persönlichen Brief vor, in dem er aufzählte, was die Kinder schon alles erlebt und gelernt hatten. Andächtig und aufmerksam lauschten alle Mädchen und Jungen den weisen Worten des heiligen Mannes.

Neben den Klassenvorträgen hatten auch einzelne Kinder die Möglichkeit, kleine musikalische Beiträge beizusteuern:
Miriam und Carolin spielten gemeinsam auf der kleinen Querflöte, Elisa spielte „Lieber, guter Nikolaus“ auf der Blockflöte. Emma konnte schon den Anfang von „Kling Glöckchen“ auf dem Klavier, während Veronika die Zuhörer mit einem richtigen Klavierstück beeindruckte.

Der Nikolaus war sehr beeindruckt von den tollen Vorführungen und bedankte sich, in dem er an jedes Kind einen Stutenkerl verschenkte.

English Christmas Party im Krippenmuseum Telgte (Klasse 4)

Am 29. November fuhr das 4. Schuljahr mit dem Bus ins Krippenmuseum nach Telgte. Dort feiert schon seit 22 Jahren Catherine Dreher in der Adventszeit eine „English Christmas Party“ mit Schulklassen und Kindergruppen.

Mrs. Dreher begrüßte die Kinder auf Englisch und erklärte ihnen, dass das Museum zwar in Deutschland liege, das große Kaminzimmer aber für die nächste Stunde „England“ sei! Damit das Zimmer traditionell dekoriert werden konnte, bastelten die Kinder mit Hilfe vorbereiteter Papierstreifen in Windeseile eine mehr als 10 Meter lange „paper chain“.

Als nächstes stellte Mrs. Dreher weitere typische Elemente der englischen Weihnacht vor, z.B. den „christmas cracker“ mit einem kleinen „present“, einem „paper hat“ und einem „joke“. Sie erzählte, dass in England nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, sondern „Father Christmas“, der durch den Schornstein („chimney“) in die Häuser kommt. Also hängten die Kinder ihre mitgebrachten Socken an den Kamin, damit Father Christmas sie auch beschenken konnte. Zur Stärkung für ihn und sein Rentier Rudolph stellten die Kinder ein Glas Sherry und etwas Heu bereit.

Nun erhielt die Klasse eine kurze Führung durch das bekannte Krippenmuseum. Die Kinder erfuhren interessante Einzelheiten über die Herkunft und Bedeutung einiger Krippen, die in diesem Jahr unter dem Thema „Mittendrin“ standen. Eine besonders interessante Idee war z.B. eine Krippe, die ausschließlich aus Müll gefertigt war. Bei einer anderen war im Hintergrund ein Bild vom Ahrtal-Unglück eingebaut – das gab den aktuellen Bezug zu Situationen, in denen Menschen auch heute noch Hilfe brauchen.

Als die Kinder nach der Führung ins Kaminzimmer zurückkehrten, hatte Father Christmas tatsächlich die Socken mit kleinen Geschenken gefüllt!

Nachdem einer lustigen Weihnachtskarten-Rallye spielte Mrs. Dreher mit der Klasse zum Schluss noch ein beliebtes Spiel, bei dem es darum ging, ein Geschenk zu Musik herumzugeben und bei Musik-Stopp auszupacken. Schnell hatten die Kinder erkannt, dass unter jeder Schicht eine weitere wartete, und jedesmal gab es eine kleine Aufgabe, z.B. ein englisches Weihnachtslied singen.

Am Ende kam doch noch ein Kästchen mit Süßigkeiten für alle zum Vorschein und die Kinder konnten zufrieden nach Hoetmar zurückkehren, nachdem sie sich bei Mrs. Dreher mit einem herzlichen „Thank you“ für den Einblick in die englische Weihnacht bedankt hatten. Und auch die Kinder wurden in den höchsten Tönen gelobt: Obwohl Mrs. Dreher schon über 12000 Kinder begrüßt hat, fand sie die Klasse 4 aus Hoetmar ganz besonders motiviert, freundlich und hilfsbereit.

Merry Christmas!

Basteltag an der DWS

Auch in diesem Jahr wurde am letzten Freitag vor dem 1. Advent wieder fleißig gebastelt:

Unterstützt von zahlreichen Eltern und Großeltern klebten, schnippelten und falteten die Kinder fleißig vier Stunden lang – und natürlich wurden auch reichlich mitgebrachte Plätzchen genascht!

Anschließend war das gesamte Schulgebäude vorweihnachtlich und winterlich geschmückt!

Die Klasse 3 hatte erneut den Schulweihnachtsbaum vor dem Sekretariat geschmückt. Jedes Kind hatte wie im letzten Jahr Christbaumschmuck von zu Hause mitgebracht und liebevoll aufgehängt.

Nun kann die Adventszeit kommen! Allen Helferinnen und Helfern einen herzlichen Dank!

 

Weihnachtspäckchen für die Aktion „Kleiner Prinz

Auch in diesem Jahr führten die Organisatoren des „Kleinen Prinzen“ wieder die alljährliche Päckchenaktion zugunsten armer Kinder in Rumänien durch.
Und auch die Eltern und Kinder unterstützten die Aktion wieder bereitwillig: Genau 89 Päckchen konnte Eva-Maria Tacke von der Dechant-Wessing-Schule abholen, die sowohl vom Kindergarten als auch von der Schule gespendet worden waren.
Vielen Dank für dieses schöne Zeichen der Hilfsbereitschaft, das wieder vielen Kindern Freude schenken wird!

 

Geschenk vom Förderverein zum Tag der Kinderrechte

Zum Anlass des Tages der Kinderrechte (20. November) hat am Montag der Fördervereinsvorsitzende Andreas Mestrup eine Themenkiste zum Thema „Kinder haben Rechte“ an die Klasse 2b übergeben.
Enthalten sind Bücher zum Thema Kinderrechte, Bücher zu Kindern aus aller Welt, ein Malbuch und eine CD zu den Kinderrechten, Buntstifte in verschiedenen Hautfarben sowie ein Buch mit Spielvorschlägen.
Die Kiste soll nach und nach ergänzt werden, damit jede Klasse die Materialien nutzen kann, wenn sie zum Thema Kinderrechte arbeitet.

Vielen Dank an den Förderverein für die tolle Idee zu diesem wichtigen Thema!

Vorlesetag

Schon lange beteiligt sich die DWS am bundesweiten Vorlesetag, in diesem Jahr der 18. November.

Nachdem die Kinder sich im Vorfeld aus einem vielfältigen Angebot ein Vorlesebuch auswählen konnten, verteilten sie sich am Freitag in der dritten und vierten Stunde auf mehr als 10 kleine Gruppen. Viele Lehrkräfte und Mitarbeiterinnen hatten spannende Bücher migebracht, die sie zum Teil auch an ganz besonderen Orten vorlasen.

Schon zum wiederholten Mal hatte z.B. Frau Lammerding den „geheimen“ Schul-Dachboden schön schaurig hergerichtet, passend zu den gruseligen Geschichten. Auch in der OGS, der ÜMI oder der Aula gab es Klassiker von Astrid Lindgren oder neuere Bücher  wie die „???-Kids“, „Kim Knöpfchen“ oder „Ahoi, jetzt kommt Jasper“. Herr Bause und Frau Lohmann hatten sich zum Pfarrheim aufgemacht, Frau Suer las einer Gruppe im Leutehaus vor.
Eine besondere Überraschung hatte Frau Groteguth vorbereitet: Passend zu dem Buch „Lukas, die kleine Dampflok“ durften die Kinder die riesige Modelleisenbahnanlage von Herrn Groteguth anschauen und bestaunen!
Auch Jochen Walter hatte sich gern bereit erklärt, erneut beim Vorlesetag dabei zu sein. Dafür bedankte sich Frau Pelke beim gemeinsamen Abschluss in der Turnhalle noch einmal ausdrücklich und überreichte ihm als Dankeschön für die zahlreichen Einsätze eins der Futterhäuschen, das die Viertklässler gebaut hatten.

Alle Kinder waren sich am Ende einig: Das war ein spannender Vorlesetag!

Kindertheater in der Aula mit „Der Bücherwurm“

Nach langer Zeit war die Aula der DWS endlich wieder Aufführungsort für ein Theaterstück:

Erika Domenik vom Theater „Theatrino“ hatte das Stück „Der Bücherwurm“ mitgebracht – und empfing das gespannte Publikum mit einem beeindruckenden Bühnenbild, das ein riesiges Buch darstellte.

Darin lebt ein Bücherwurm, der sich zwar etwas einsam fühlt, aber viel Spaß daran hat, in die Geschichte des Buches einzutauchen, während er die Seiten aufisst. In diesem Buch geht es um den Inuit-Jungen Allack, der im ewigen Eis des Nordens lebt und sich ein neues Zuhause suchen muss.
Irgendwann wird der Bücherwurm tatsächlich selbst in das Buch hineingezogen und fühlt sich wie Allack auf seiner abenteuerlichen Reise.

Die durchaus spannende und teilweise dramatische Geschichte wurde in dem Theaterstück immer wieder aufgegriffen – zwischendurch gab es aber auch viel zu lachen für die Kinder, weil dem Bücherwurm jede Menge Missgeschicke passierten, für die er aber stets eine pfiffige Lösung hatte.
Erika Domenik überzeugte die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur mit ihrer schauspielerischen Leistung in dem Solo-Theaterstück, sie verblüffte auch mit den vielen Spezialeffekten, die sie geschickt einbaute. Und so freuten sich die Mädchen und Jungen kräftig mit, als nicht nur Allack mit Anouk eine Freundin fand, sondern der Bücherwurm mit einer „Leseratte“ eine „Wurm-“ bzw. „Wohngemeinschaft“ gründete und nicht mehr allein war.

Von den Kindern gab es am Ende begeisterten Beifall und auch viele interessierte Fragen an Frau Domenik. Frau Pelke bedankte sich für die gelungene Aufführung, deren Botschaft eindeutig war: Lesen regt die Fantasie an, Bücher können uns in eine andere Welt entführen.

Damit war das Stück auch eine gute Einstimmung auf den Vorlesetag, der am Freitag folgt.

 

Lesereise mit Tobias Aufmkolk

Am Dienstag ging es für die Drittklässler und Frau Lohmann auf eine Lesereise mit Tobias Aufmkolk.

Gespannt lauschten die Kinder dem Autor, als er sein Buch „Wo ist das Ende der Welt?“ vorlas. Das Buch ist eine geografische und philosophische Reise zu den äußersten Punkten unserer Erde sowie unserer Vorstellungskraft.

Während der Vorlesung konnten die Kinder sich außerdem die beeindruckenden Illustrationen mit Liebe zum Detail anschauen, die von Frau Nicole Aufmkolk gezeichnet wurden.

Im Anschluss an die Lesung durften die Kinder dann selbst aktiv werden: In einer Schritt für Schritt – Anleitung, die Herr Aufmkolk über den Beamer zeigte, lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man eine Katze zeichnet. Dabei kamen viele verschiedene und schöne Katzen zustande, denen die Kinder die unterschiedlichsten und einfallsreichsten Namen gaben.

Zum Schluss gab es einen großen Applaus für Herrn Aufmkolk und sein Buch. Das war eine schöne Lesereise!

Nachhaltigkeitswochen an der DWS

„Nachhaltigkeit“ – ein Begriff, der durch die aktuellen Entwicklungen mit Energiekrise und Klimawandel wieder stark ins Bewusstsein getreten ist.

Daher passte es sehr gut, dass an der DWS die beiden Wochen nach den Herbstferien als „Nachhaltigkeitswochen“ ausgeschrieben worden waren. Dabei wurde in den verschiedenen Jahrgängen eine große Bandbereite an Themen erarbeitet:
Die ersten Klassen hatten sich mit dem Thema Müll beschäftigt und dabei nicht nur Möglichkeiten zur Müllvermeidung aufgezeigt, sondern auch selbst eine Müllsammelaktion durchgeführt. Die Kinder des ersten und zweiten Jahrgangs wanderten außerdem zur Hoetmarer Kläranlage, wo sie von Frank Linning von der Stadt Warendorf eine interessante Führung erhielten.

In mehreren Klassen wurde „Upcycling“ betrieben, d.h. aus Müll und alten Gegenständen wurden kreativ neue Dinge gebastelt: aus T-Shirts wurden Taschen genäht, Cornflakespackungen wurden zu Stehordnern, Eierwärmer mithilfe von Klopapierrollen und Wolle hergestellt, dazu Instrumente aus Kronkorken, Lesezeichen, Stifteständer und vieles mehr.

Die Klasse 2b veranstaltete als besondere Aktion sogar einen eigenen Straßenverkauf in der Warendorfer Innenstadt mit „upgecycelten“ Dingen sowie nicht mehr benötigten Spielsachen. Den Erlös von 100 Euro überreichten die Kinder Schulleitern Ilka Pelke stolz als Spende für den geplanten Bau eines Fahrradständers mit Gründach.

Im dritten Jahrgang lag der Schwerpunkt auf dem Bereich „Wald“: In der ersten Woche kam Theresia Lietmann mit der „Rollende Waldschule“ der Kreisjägerschaft zu Besuch, in der zweiten Projektwoche konnten die Kinder mit Lothar Franken (Deutsche Umwelt-Aktion) Lebewesen im Waldboden sammeln und untersuchen. Mit „Die Olchis räumen auf“ gab es im Deutschunterricht auch noch eine passende Lektüre.

Die Mädchen und Jungen der vierten Klasse durften unter der fachkundigen Anleitung von Theo Vogel-Hanhoff und Albert Brand nach Leibeskräften sägen, hämmern und schrauben, um nachhaltige Futterkästen aus Holz selbst zu bauen. Sie lernten auch die „Gute Schokolade“ kennen, ein Teil des Projektes „Plant for the planet“: Für 5 verkaufte Tafeln wird ein Baum gepflanzt. Außerdem gingen sie im Frischmarkt einkaufen – allerdings ausschließlich Produkte, die sich durch Nachhaltigkeit auszeichneten, wie regionale Lebensmittel, Recycling-Klopapier, Seife ohne Mikroplastik oder Fairtrade-Kaffee.

Die Ergebnisse wurden am Ende der Woche in der Aula im Rahmen einer Ausstellung den anderen Klassen präsentiert. Schulleiterin Ilka Pelke war sehr beeindruckt, mit wie viel Interesse, Einsatz und Kreativität die Kinder zum Thema „Nachhaltigkeit“ gearbeitet hatten. Sie verkündete außerdem, dass bei der „Kilometer-Sparaktion“, bei der Familien und Mitarbeiter in den zwei Projektwochen möglichst oft auf das Auto verzichten sollten, insgesamt 6950 km zusammengekommen waren! Dadurch konnte viel CO2 eingespart werden.

Angesichts der brennenden Aktualität sowie der sichtlich hohen Motivation der Schülerschaft wird das Thema „Nachhaltigkeit“ zukünftig regelmäßig Thema im Unterricht der DWS sein.

 

Es gibt nur eine Erde (Klasse 2b)

Die Projektwochen zum Thema Nachhaltigkeit starteten in der Klasse 2b in allen Fächern mit vielen Gesprächen und Materialien zum Thema, sodass alle Kinder bestens informiert waren. Ganz nachhaltig stellten die Kinder aus selbst gemachter Knete Körperformen wie Kegel, Quader und Würfel für den Mathematikunterricht her.

Anschließend überlegten die Kinder, wie sie selbst die Umwelt schützen können. Da sie alle ziemlich schnell Profis im Umweltschutz waren, stellten sie aus Müll schöne neue Dinge her: Fotorahmen, Stiftebecher, Taschen aus T-Shirts, Lesezeichen und andere nützliche Alltagshelfer.

Nach dem anstrengenden Basteltag war aber längst keine Erholung angesagt. Die Klasse 2b wollte es genauer wissen: Ruckzuck hatten die Kinder einen eigenen Fragebogen erstellt, mit dem sie zunächst Sekretärin Frau Groteguth und anschließend Schulleiterin Ilka Pelke zum Thema „Nachhaltigkeit“ befragten. Dabei wurden nicht nur Alter und Geschlecht festgehalten, sondern auch die eigenen Aktivitäten und das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt.

Bei einem Ausflug per Linienbus ins schöne Warendorf stellten die Kinder erneut ihre Talente unter Beweis: Bei einem Stand in der Stadt wurden fleißig nicht mehr benötigte Spielzeuge und die neu erstellten Kleinigkeiten verkauft. Dabei erzielte die Klasse einen Gewinn von 100 €, den sie stolz als Spende an Frau Pelke überreichten für den Bau eines Fahrradständers mit Gründach.

Mit zahlreicher Unterstützung der Eltern liefen die Kinder in kleinen Gruppen durch die Innenstadt, über den Markt und durch die Gassen Warendorfs und befragten dort nicht nur zwei Polizisten, sondern auch 69 weitere Personen im Alter zwischen 10 und knapp 90 Jahren. Bei dieser großen Probandengruppe war es nicht überraschend, dass die Kinder bei jeder Befragung selbstsicherer und routinierter wurden. Die spannenden Ergebnisse präsentierten die Umwelt-Experten abwechselnd am letzten Tag der Projektwochen.

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