Projektwoche zum Thema Nachhaltigkeit

Um unseren Planeten Erde auch für unsere Nachkommen zu erhalten, ist es wichtig, dass wir alle möglichst „nachhaltig“ leben.
Als Leitfaden gibt es dafür seit einigen Jahren die 17 Nachhaltigkeitsziele.
Sie beinhalten den Schutz der Umwelt an Land und im Wasser, saubere Energie, aber auch Gleichstellung, Inklusion, Armutsbekämpfung und Kooperation.
Weil die Thematik so wichtig ist, gab es dazu an der DWS nun eine ganze Projektwoche.

Die Kinder der DWS hatten sich mit allen 17 Zielen beschäftigt und überlegt, welche davon ihnen besonders wichtig sind. Als Folge wurden in allen Klassen und Lernhäusern ganz unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte gesetzt.

Eine Gruppe hatte aus Müll nützliche Gegenstände gebaut, z.B. kleine Vogelhäuschen, andere stellten plastikfreie Spiele und Mini-Gewächshäuser selbst her. Eine andere hatte zu jeweils einem Ziel einen Schuhkarton gestaltet, in dem z.B. saubere Energiearten nachgebaut wurden. Ein echter Imker kam zu Besuch und berichtete von der Pflege der wichtigsten Tierart für uns Menschen – die Biene! Entsprechend wurden Wildblumenbeete angelegt und Insektenhotels gebastelt. Als Alternative zu dem bekannten Sponsorenlauf wird eine Klasse für unicef eine ganze Woche lang lesen und mit dem Erlös hilfsbedürftige Kinder auf Madagascar unterstützen. Wie auch an einigen Stellen im Dorf wird es nun auch an der DWS ein „Tauschregal“ geben, um Dinge abzugeben und zu nehmen, die zum Wegwerfen zu schade sind. Um am besten ganz Hoetmar mit anzustecken, hatte eine Gruppe kleine Flyer hergestellt, die zum Umweltschutz aufriefen und sowohl an der Schule als auch im Dorf verteilt wurden.

Für alle Kinder ein Highlight war der Besuch des „Schulplanetariums“, bei dem ebenfalls an die Einzigartigkeit des Lebens auf der Erde deutlich wurde.
Die Jahrgänge 3 und 4 besuchten jeweils an einem Tag das Entsorgungszentrum in Ennigerloh, wo sie sich überzeugen konnten, wie viel dafür getan wird, unseren Müll möglichst nachhaltig zu verwerten.

Am Freitag gab es in der großen Pause bei strahlendem Sonnenschein als kleine Belohnung für den riesigen Einsatz der Kinder heißen Kakao – gespendet von Familie Recker mit dem Edeka-Markt Neubeckum.

Anschließend durften alle Gruppen vor dem alten Portal ihre Ergebnisse präsentieren – es gab viel Applaus für die vielfältigen, tollen Beiträge und Ideen.

Schulleiterin Ilka Pelke war sehr stolz und erfreut über den großen Erfolg der Projektwoche und hoffte natürlich auf einen „nachhaltigen“ Effekt!

Abschied von Hausmeister Liam Craggs

Nach einem knappen Jahr hieß es heute schon wieder Abschied nehmen von Hausmeister Liam Craggs – er tritt eine Stelle aus hauptberuflicher Feuerwehrmann in Essen an.

Schulleiterin Ilka Pelke bedankte sich bei Herrn Craggs für seine engagierte und zuverlässige Arbeit und überreichte ihm beim Abschluss der Projektwoche vor der ganzen Schulgemeinde ein passendes Feuerwehr-T-Shirt.

Auch Herr Craggs bedankte sich für die gemeinsame Zeit und hatte sogar für alle Kinder eine Süßigkeit mitgebracht.

„Danke Liam“ riefen ihm daraufhin nicht nur viele Kinder zu – auch das Team der DWS sagt Danke und wünscht alles Gute für die Zukunft!

Zum Glück steht mit Bernd Mönnigmann ein „Springer“ bereit, der in den letzten Wochen bereits „hospitierte“ und schon ab Montag den Hausmeisterdienst und die Bulli-Fahrten an der DWS übernimmt, bis die Stelle offiziell neu besetzt wird.

Besuch des Entsorgungszentrums in Ennigerloh (Klassen 3/4)

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsprojektwoche besuchten alle Kinder der Klassen 3/4 mit ihren Lernhäusern das Entsorgungszentrum in Ennigerloh.

Dort wurden sie von Michael Dierksen in der „Wertstoff-Werkstatt“ empfangen. Nach einer kurzen Einweisung erhielten die Kinder eine Führung über das ganze Gelände und konnten so auch den Weg des Mülls nachvollziehen, der aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh dorthin gebracht wird.

Los ging es bei der großen Waage, auf der jeder LKW bei Ankunft und Abfahrt gewogen wird. Als nächstes ging es am Gelände der alten Deponie entlang – am Anfang vor 25 Jahren ein riesiges 10m tiefes Loch, heute ein etwa 10m hoher Berg! Um nicht weiterhin den Müll nur auf einen großen Haufen zu werfen, ist man zum Glück heute dazu übergegangen, den Großteil des Mülls zu verwerten. Dazu wird der gesamte Restmüll zunächst in einen riesigen Schredder gekippt und durchläuft anschließend mehrere Sortieranlagen. Wertstoffe wie Metal und Glas werden herausgefiltert, der Großteil des Restes wird am Ende als „Ersatzbrennstoff“ an das benachbarte Zementwerk geliefert. Riesig auch die Kompostiertanlange für den Biomüll – in nur 6-8 Wochen wird aus dem Bioabfall Kompost oder Blumenerde.
Ärgerlich und auch teuer ist es, dass leider viele Menschen nicht gut genug trennen und auch Restmüll in die Biotonne werfen, erklärte Herr Dierksen.
Interessiert schauten sich die Kinder alles an und waren besonders von den zahlreichen Radladern beeindruckt, die unermüdlich im Einsatz waren – einige Kinder sahen hier sogar schon ihren Traumjob für die Zukunft!

Zurück in der „Wertstoff-Werkstatt“ gab es erst eine Pause, die zum Frühstücken oder Kickern genutzt wurde. Außerdem gab es mehrere Arten von Heuschrecken zu bestaunen, die Herr Dierksen in eigenen Terrarien zeigte.

Anschließend konnten die Kinder in Kleingruppen verschiedene Arten des Müllsortierens selbst nachvollziehen und ausprobieren – mit dem „Magnetabscheider“ wurde Metall aussortiert, der „Windsichter“ trennte leichte von schweren Materialien, das „Sortiersieb“ trennte große und kleine Stücke.

Alle arbeiteten gut zusammen, so dass die Gruppen alle 7 Stationen durchlaufen konnten.

Zum Schluss zeigte Herr Dierksen noch einmal ein „wandelndes Blatt“, eine Heuschrecke aus dem Dschungel, deren Lebensraum vom Menschen bedroht ist.
Außerdem stehen die Tiere für Herrn Dierksen symbolisch für die Tatsache, dass es in der Natur keinen „Müll“ gibt – nur der Mensch verursacht ihn und verschmutzt die Welt.
Um das zu verhindern, müssen wir uns alle um eine nachhaltige Lebensweise bemühen – ein gutes Fazit, passend zur Projektwoche, die schon jetzt bei vielen Kindern für neue Denkanstöße gesorgt hat!

 

 

Schulplanetarium

Im Rahmen der Nachhaltigkeits-Projektwoche gab es an der DWS eine besondere Aktion: Das „Schulplanetarium“ kam zu Besuch!

Es besteht aus einer aufblasbaren Kuppel, in deren Innerem ein Projektor den Sternhimmel und vieles andere auf die Kuppel zaubert! Für viele Kinder war es sogar der erste Besuch in einem Planetarium überhaupt, so dass sie sehr gespannt waren.

Ramon Stallmeier begrüßte jede Gruppe von etwa 45 Kindern und führte durch das jeweilige Programm. Während die Kinder gemütlich auf Matten lagen und in den „Himmel“ schauten, ging es natürlich ging um die Planeten und unser Sonnensystem, auch die Mondlandung wurde thematisiert – wie selbstverständlich auch die Einzigartigkeit unseres Planeten Erde, dessen Lebensbedingungen wir Menschen unbedingt bewahren und schützen müssen!

Außer sämtlichen Kindern der DWS kam auch der Kindergarten in den Genuss einer Vorführung – und auch zahlreiche Eltern und Geschwisterkinder nahmen das Angebot am Nachmittag so zahlreich an, dass mehrere Zusatzvorstellungen gebucht werden konnten.

Das war eine tolle Aktion – ein herzlicher Dank geht auch an den Förderverein, der die vollständigen Eintrittskosten für die Schulkinder übernommen hat!

100 Tage Schule

Am Freitag war es endlich so weit: Die Kinder der Eichhörnchen-, Pinguin- und Adlerklasse haben die ersten 100 Schultage des neuen Schuljahres gefeiert.

Dabei setzten sich die Kinder auf vielfältige Weise mit der Zahl 100 auseinander.

So gestalteten sie Bilder mit 100 Wattestäbchenpunkten oder Fingerabdrücken, bauten einen Turm aus 100 Bausteinen und aus 100 Pappbechern, bastelten 100er-Brillen und Kronen und  schauten, wie weit 100 Schritte auf dem Schulhof sind. Hierbei zeigte sich, wie gut die Kinder im Team arbeiten können und wie sie zusammengewachsen sind.

Die Kinder waren begeistert von der Aktion und ihren Ergebnissen. Die 100er-Brille war sogar so beliebt, dass sie sogar am Wochenende noch getragen wurde und gar nicht mehr wegzudenken war. Das war ein toller Vormittag, der die Vorfreude auf viele weitere schöne Schultage wachsen lässt.

Verabschiedung von Dorothee Nottebaum

Nach 24 Jahren als Lehrerin an der Dechant-Wessing-Schule wurde Dorothee Nottebaum nun in den Ruhestand verabschiedet.
Im Rahmen einer Feierstunde in der Schulbücherei erinnerte zunächst Schulleiterin Ilka Pelke an einige ihrer Stationen und Verdienste. So war z.B. der Ort der Feier nicht zufällig gewählt – der Aufbau und die Pflege der Kinderbücherei war Frau Nottebaum ein besonderes Anliegen.

Frau Nottebaum begrüßte anschließend ihre Gäste und freute sich, dass so viele ihrer Weggefährten ihren Abschied mit ihr feierten, z.B. Mitglieder ihres früheren Kollegiums inklusive Schulleiterin Dr. Karin Meendermann und noch viele weitere.

Für Aufsehen im ganzen Dorf sorgten zu Beginn ihrer Zeit an der DWS ihre aufwendigen Kunstprojekte, für die sie z.B. massenhaft Schuhe oder später auch Stühle mitbringen ließ, um sie künstlerisch aufzuwerten – heute würde man es „upcycling“ nennen. Einmal kam sogar die Polizei, um eine aufgeflogene „Kunstfälscherwerkstatt“ auszuheben – dies entpuppte sich glückerlicherweise aber nur als Aprilscherz!
Im Jahr 2015 übernahm sie die kommissarische Leitung der Schule für etwa 6 Jahre, bis mit Ilka Pelke die Position der Schulleitung wieder besetzt werden konnte.

Mit einer Dia-Show gab es einen schnellen Überblick über die vergangenen Jahre sowie ein häufig freudig kommentiertes Wiedersehen mit vielen bekannten Gesichtern und Personen aus dem damaligen und heutigen Team – die damals eben noch 20 Jahre jünger waren!

Renate Lohmann blickte in Gedichtform auf Dorothee Nottebaums Zeit an der DWS zurück und sorgte mit ihren treffenden Reimen und einem lebendigen Vortrag für viele Lacher und schöne Erinnerungen.

Das „alte Kollegium“ hatte ein Sprechspiel in Form einer „Klönrunde“ vorbereitet, bei der sie sich über ihre Kollegin Dorothee unterhielten und auf die gemeinsame Zeit zurückblickten – mit dem abschließenden Fazit: „You’re simply the best“!

Natürlich gab es noch jede Menge Geschenke, Aufmerksamkeiten und gute Wünsche für die engagierte Lehrerin – die zum Schluss noch von sieben Kindern aus der letzten Klasse überrascht wurde, die sie 2014 als Klassenlehrerin eingeschult hatte.

Während sich alle Gäste die leckere Tomatensuppe – genauso rot wie in DoROThee – und Canapes schmecken ließen, wurde noch viel geplaudert oder in einem Buch geblättert, in dem Frau Nottebaum an frühere Projekte erinnerte.

Das Team der DWS bedankt sich herzlich bei Dorothee Nottebaum für ihren langjährigen großen Einsatz und wünscht ihr für den verdienten Ruhestand alles Gute!

DWS-Treff.

Der DWS-Treff. stand dieses Mal nicht nur am Ende des ersten Halbjahres, sondern auch im Zeichen des Abschieds von Dorothee Nottebaum, die nach 24 Jahren an der DWS nun in den Ruhestand geht. Schulleiterin Ilka Pelke begrüßte sie und ihre Gäste besonders herzlich und freute sich, im Rahmen des DWS-Treff.s das breite pädagogische Spektrum demonstrieren zu können.

Nach dem üblichen Start mit dem DWS-Song, von Herrn Mühlmann begleitet und an diesem Tag besonders schwungvoll von den Kindern geschmettert, ging es los mit einem Bericht über die Kakao-Aktion der „fair-trade-Gruppe“. Diese hatte, unterstützt von Frau Siemann und Kindern der „Herausforderungs-AG“, in Warendorf heißen Kakao aus selbst gestalteten Tassen an Menschen verschenkt, einfach um ein Zeichen des freundlichen Miteinanders zu setzen.
Benjamin aus der 4. Klasse hatte die Aktion gefilmt und mit Sofias Unterstützung einen gut 5minütigen Film geschnitten – komplett mit Musik und Untertiteln! Großer Applaus belohnte das Engagement und die gelungene Aktion!

Alle Kinder der Klassen 3/4 hatten im Deutschunterricht „Leserollen“ zu einem Lieblingsbuch gestaltet – Lana aus dem gelben Lernhaus stellte ihre Rolle sehr souverän, ausführlich und gut verständlich vor und erhielt ebenfalls einen verdienten Applaus!

Die Tanz-AG von Frau Siemann sorgte noch einmal für gute Laune mit einem Song aus dem „Bibi und Tina“ Film, bevor Frau Pelke Frau Nottebaum auf den „Goldenen Stuhl“ nach vorne bat.
Die Kinder des 4. Jahrgangs hatten mit Frau Köster einen englischen Abschiedsgruß einstudiert, sowohl gesprochen als auch zur Melodie von „Bruder Jakob“ gesungen.
Frau Elberich hatte mit ihrer Klasse aus dem roten Lernhaus das Lied „Ich schenk‘ dir einen Regenbogen“ vorbereitet, das die Kinder für Frau Nottebaum sehr sicher vortrugen – und passend zu dem im Lied erwähnten „Kuchenherz“ überreichte Aygün Gazim Frau Nottebaum ein selbstgebackenes Kuchenherz, das sie wieder großartig verziert hatte.

Anschließend ging es für die Kinder ins Wochenende, während Frau Nottebaum mit dem Team und ihren Gästen noch eine kleine Feierstunde in der Bibliothek verbrachten.

25jähriges Dienstjubiläum für Frau Köster

Nach Herrn Mühlmann gab es in diesem Schuljahr nun schon das zweite runde Dienstjubiläum im Kollegium:
Frau Köster ist im Februar seit 25 Jahren als Lehrerin tätig!

Schulleiterin Ilka Pelke überreichte ihr die Dankesurkunde der Bezirksregierung  und blickte auf ihren Werdegang zurück.

Nachdem sie im Norden von Niedersachsen aufgewachsen war, ging Frau Köster nach der Schule 1995 zunächst für ein Jahr nach London, arbeitete als au-pair und absolvierte einen Sprachkurs an einem Londoner College.

Mit Beginn des Studiums zog sie 1996 nach Münster, ihr Referendariat absolvierte sie von 2001 bis 2003 – gemeinsam mit Herrn Mühlmann – am Studienseminar Rheine und der Grundschule in Elte (Rheine).
Dort war sie im Anschluss an das Referendariat noch mehrere Jahre tätig und übernahm zusätzlich von 2007 an die Aufgabe der Fachleitung für das Fach Sachunterricht am Studienseminar Rheine.

Im Jahr 2010 erfolgte nicht nur der Umzug nach Warendorf sondern auch die Geburt ihrer Tochter. 2013 kam noch ihr Sohn dazu, bevor sie 2014 nach Hoetmar an die Dechant-Wessing-Schule versetzt wurde.

Hier ist sie nicht nur Klassenlehrerin der 3/4b, sondern bringt sich auch vielfältige Weise in das Schulleben ein, z.B. mit guten Ideen von ihren zahlreichen Fortbildungen wie der LemaS-Ausbildung (Leistung macht Schule).

Wir gratulieren herzlich und wünschen uns noch viele gemeinsame Jahre mit Frau Köster!

Lernhausfest mit dem blauen Haus

Am 4. Februar 2026 fand zum Schulhalbjahresende das erste gemeinsame blaue Lernhausfest statt.

Die Pinguine aus der Klasse 1/2b und die Wale aus der Klasse 3/4b verbrachten zusammen einen sportlichen und fröhlichen Nachmittag in der Turnhalle. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Farwick, Frau Köster und Frau Lammerding erlebten sie dort einen spannenden Geräteparcours, der den Kindern viele Möglichkeiten bot, sich auszutoben, auszuprobieren und ihre Geschicklichkeit zu zeigen.

Mit dem motivierenden Lied „Gute Laune“ begann der Nachmittag schwungvoll. Schon zu Beginn waren viele lachende Gesichter zu sehen, und die gute Stimmung begleitete alle durch den Nachmittag. Die Kinder beider Klassen verstanden sich hervorragend, lernten sich besser kennen und unterstützten sich gegenseitig an den verschiedenen Stationen. Teamgeist, Rücksichtnahme und Freude an der Bewegung standen dabei im Mittelpunkt.
Währenddessen hatten die Eltern die Gelegenheit, bei leckeren Snacks und einer Tasse Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen oder ihre Kinder bei ihren Aktivitäten zu begleiten.

Ein besonderer Dank gilt den Eltern für die liebevolle Verköstigung sowie Frau Ostholt, die den Aufbau des Parcours für den Schulvormittag und den Nachmittag organisiert hat.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Lernhausfest.

Besuch der „Informatik-Lernlandschaft“ im Lau (Jahrgang 3/4)

Der Verein „Phänomexx“ unterstützt seit 2006 das kindgerechte Vermitteln naturwissenschaftlicher Inhalte und Themen in der alten Zeche in Ahlen.

Seit drei Jahren wird in den Räumlichkeiten des Laurentius-Gymnasiums in Warendorf für einige Wochen eine „Lernlandschaft“ aufgebaut, bei der Kinder an über 20 Stationen aktiv zum Thema „Informatik“, also der Wissenschaft der Computer forschen und lernen konnten.

Eigenlich ist das Angebot auf die Klasse 4 ausgerichtet, aber auch die Kinder des 3. Jahrgangs hatten viel Interesse, so dass die jahrgangsgemischten Klassen selbstverständlich gemeinsam nach Warendorf ins Laurentianum fuhren.
Zur Vorbereitung hatten sich die Mädchen und Jungen zuvor mit den Einführungsseiten des vorher gelieferten Arbeitsheftes beschäftigt. Auch wenn sie auf diese Weise schon mal eine grobe Ahnung von „binären Zahlen“ und dem „ASCII“-Code hatten, kam das Thema vielen Kindern doch noch sehr kompliziert und schwierig vor.

Das änderte sich schnell, als es an die konkreten Stationenarbeit ging. Mehrere Schülerinnen und Schüler des Laurentianums begrüßten die Kinder nicht nur herzlich, sie standen auch in jedem der zwei Arbeitsräume als kompetente und geduldige Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Kinder durchschauten schnell die verschiedenen Aufgabenstellungen in den Bereichen „Mathematik/binäre Zahlen“, „Hardware/Software“, „Pixel“ und „Robotik“ und kamen in aller Regel gut zurecht. Dabei bewährte sich die Aufteilung nach Mädchen-Jungen-Duos, bzw. 3. und 4. Jahrgang.

Fast drei Stunden verbrachten die Kinder an den Stationen, wo sie Nachrichten per „ASCII“-Code verschickten oder sich ein Armband mit ihren Initialen als „Bytes“, dargestellt durch bunte Perlen, basteln konnten. Genau wie ein Computer mussten Figuren oder Zahlen nach der Größe sortiert werden, oder die „Ausgabe“ musste Fragen beantworten, die von der „Eingabe“ kamen. Ebenfalls beliebt waren die unterschiedlichen Roboter, für die z.B. der richtige Fahrweg programmiert werden musste.

So verging die Zeit wie im Flug, und am Ende verabschiedeten sich die Hoetmarer Schülerinnen und Schüler zufrieden und stolz von ihren Helfern – und bekamen als „Belohnung“ sogar noch eine kleine Stärkung.

Auch wenn wohl nicht alle Kinder nun ein Informatik-Studium aufnehmen werden, haben sie durch die anschaulichen Stationen zumindest einen Einblick erhalten und konnten sich aktiv mit der komplexen Thematik auseinandersetzen.

 

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