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Lernhausfest mit dem blauen Haus

Am 4. Februar 2026 fand zum Schulhalbjahresende das erste gemeinsame blaue Lernhausfest statt.

Die Pinguine aus der Klasse 1/2b und die Wale aus der Klasse 3/4b verbrachten zusammen einen sportlichen und fröhlichen Nachmittag in der Turnhalle. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Farwick, Frau Köster und Frau Lammerding erlebten sie dort einen spannenden Geräteparcours, der den Kindern viele Möglichkeiten bot, sich auszutoben, auszuprobieren und ihre Geschicklichkeit zu zeigen.

Mit dem motivierenden Lied „Gute Laune“ begann der Nachmittag schwungvoll. Schon zu Beginn waren viele lachende Gesichter zu sehen, und die gute Stimmung begleitete alle durch den Nachmittag. Die Kinder beider Klassen verstanden sich hervorragend, lernten sich besser kennen und unterstützten sich gegenseitig an den verschiedenen Stationen. Teamgeist, Rücksichtnahme und Freude an der Bewegung standen dabei im Mittelpunkt.
Währenddessen hatten die Eltern die Gelegenheit, bei leckeren Snacks und einer Tasse Kaffee miteinander ins Gespräch zu kommen oder ihre Kinder bei ihren Aktivitäten zu begleiten.

Ein besonderer Dank gilt den Eltern für die liebevolle Verköstigung sowie Frau Ostholt, die den Aufbau des Parcours für den Schulvormittag und den Nachmittag organisiert hat.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Lernhausfest.

Besuch der „Informatik-Lernlandschaft“ im Lau (Jahrgang 3/4)

Der Verein „Phänomexx“ unterstützt seit 2006 das kindgerechte Vermitteln naturwissenschaftlicher Inhalte und Themen in der alten Zeche in Ahlen.

Seit drei Jahren wird in den Räumlichkeiten des Laurentius-Gymnasiums in Warendorf für einige Wochen eine „Lernlandschaft“ aufgebaut, bei der Kinder an über 20 Stationen aktiv zum Thema „Informatik“, also der Wissenschaft der Computer forschen und lernen konnten.

Eigenlich ist das Angebot auf die Klasse 4 ausgerichtet, aber auch die Kinder des 3. Jahrgangs hatten viel Interesse, so dass die jahrgangsgemischten Klassen selbstverständlich gemeinsam nach Warendorf ins Laurentianum fuhren.
Zur Vorbereitung hatten sich die Mädchen und Jungen zuvor mit den Einführungsseiten des vorher gelieferten Arbeitsheftes beschäftigt. Auch wenn sie auf diese Weise schon mal eine grobe Ahnung von „binären Zahlen“ und dem „ASCII“-Code hatten, kam das Thema vielen Kindern doch noch sehr kompliziert und schwierig vor.

Das änderte sich schnell, als es an die konkreten Stationenarbeit ging. Mehrere Schülerinnen und Schüler des Laurentianums begrüßten die Kinder nicht nur herzlich, sie standen auch in jedem der zwei Arbeitsräume als kompetente und geduldige Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Kinder durchschauten schnell die verschiedenen Aufgabenstellungen in den Bereichen „Mathematik/binäre Zahlen“, „Hardware/Software“, „Pixel“ und „Robotik“ und kamen in aller Regel gut zurecht. Dabei bewährte sich die Aufteilung nach Mädchen-Jungen-Duos, bzw. 3. und 4. Jahrgang.

Fast drei Stunden verbrachten die Kinder an den Stationen, wo sie Nachrichten per „ASCII“-Code verschickten oder sich ein Armband mit ihren Initialen als „Bytes“, dargestellt durch bunte Perlen, basteln konnten. Genau wie ein Computer mussten Figuren oder Zahlen nach der Größe sortiert werden, oder die „Ausgabe“ musste Fragen beantworten, die von der „Eingabe“ kamen. Ebenfalls beliebt waren die unterschiedlichen Roboter, für die z.B. der richtige Fahrweg programmiert werden musste.

So verging die Zeit wie im Flug, und am Ende verabschiedeten sich die Hoetmarer Schülerinnen und Schüler zufrieden und stolz von ihren Helfern – und bekamen als „Belohnung“ sogar noch eine kleine Stärkung.

Auch wenn wohl nicht alle Kinder nun ein Informatik-Studium aufnehmen werden, haben sie durch die anschaulichen Stationen zumindest einen Einblick erhalten und konnten sich aktiv mit der komplexen Thematik auseinandersetzen.

 

Abschied von Kerstin Leppelmann

Ende Januar hieß es leider Abschied nehmen von Kerstin Leppelmann, die ihr Praxissemester an der DWS verbracht hat.

Dabei hat sie sich vielfältig in den Schulalltag eingebracht und vor allem das rote Lernhaus kräftig unterstützt. Insbesondere beim Schwimmunterricht konnte sie mit ihrer bereits vorhandenen großen Erfahrung den Schwimmanfängern wertvolle Hilfestellung geben.

Wir werden Frau Leppelmann vermissen und wünschen ihr für ihre Masterarbeit und den weiteren Verlauf ihres Studiums ganz viel Erfolg – hoffentlich sehen wir uns wieder!

Bürgermeister Peter Horstmann im Interview mit Kindern der DWS

Spannender Besuch in der Dechant-Wessing-Grundschule: Bürgermeister Peter Horstmann war zu Gast und stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Die jungen Reporter Lia und Amon, die sich in ihrer wöchentlichen Forscherzeit dem Thema Politik widmen, luden ihn ein zum Interview und wollten wissen, wie sein Arbeitsalltag aussieht und was ihm für Kinder besonders wichtig ist. Das Gespräch bot interessante Einblicke in die Arbeit und die Sichtweisen des Bürgermeisters. Ein Auszug aus dem Interview:

Amon: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Bürgermeister zu werden?
Horstmann: Ich fand Politik immer schon interessant und habe zuerst Jura studiert und als Rechtsanwalt gearbeitet. Als Student habe ich schon einmal gesagt, dass ich später einmal Bürgermeister der Stadt Warendorf werden möchte. (lacht)

Lia: Wie sind Sie denn dann Bürgermeister geworden?
Horstmann: Man muss sich zur Wahl stellen. Vor der Wahl habe ich viele Gespräche geführt, so dass mich dann die meisten Parteien unterstützt haben. 2020 habe ich das erste Mal die Bürgermeisterwahl gewonnen.

Amon: Was machen Sie eigentlich genau in Ihrem Beruf?
Horstmann: Es sind drei verschiedene Aufgabenbereiche: Als Repräsentant der Stadt Warendorf werde ich häufig eingeladen, zum Beispiel, um eine Rede zu halten. Zudem bin ich Vorsitzender des Rates der Stadt Warendorf. Als Chef der Stadtverwaltung bin ich verantwortlich für die 450 Beschäftigten, die für die Stadt arbeiten.

Lia: Was davon gefällt Ihnen an Ihrem Beruf am meisten?
Horstmann: Mein Beruf ist sehr abwechslungsreich. Am meisten Freude macht mir der Verwaltungsteil. Ich arbeite sehr gerne mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Amon: Was wollten Sie als Kind werden?
Horstmann: Das war lange nicht eindeutig. In der Schule haben mir die Fächer Sachunterricht und später Biologie viel Spaß gemacht. Ich hatte immer viel Interesse an Tieren, besonders an Fröschen. Das wäre dann mein Forscherthema gewesen! (lacht)

Lia: Was finden Sie besonders schön an unserer Stadt und besonders an Hoetmar?
Horstmann: In Warendorf gefällt mir die Altstadt sehr gut, die gibt es sonst nicht so häufig in dieser Form. Wir haben 300 Denkmäler. Zudem mag ich die Vielfalt. In Hoetmar ist die Gemeinschaft etwas ganz Besonderes. Hier helfen sich die Leute gegenseitig, hier ist viel Leben und viele übernehmen Verantwortung. Eure Schule hat eine tolle Schulgemeinschaft, die von den Menschen im Ort toll unterstützt wird. Toll ist auch, dass die Stellmacherei und das Leutehaus restauriert wurden. Das hat einen besonderen Wert, da sich so viele engagiert haben.

Lia: Wie helfen Sie den Kindern und Familien in unserem Dorf?
Horstmann: Wir kümmern uns zum Beispiel um die Schule und die Kindergärten. Es ist wichtig, dass Hoetmar einen Supermarkt, eine Ärztin und gute Busverbindungen hat. Der Bürgerbus ist ein tolles Projekt!

Amon: Wird unsere Schule denn wie geplant umgebaut?
Horstmann: Ja, das wird klappen.

Lia: Was möchten Sie den Kindern in Hoetmar mit auf den Weg geben?
Horstmann: Setzt euch für eure Interessen ein! Ihr könnt mir auch einen Brief schicken oder, wie ihr es schon gemacht habt, eine E-Mail.

Amon: Was können Sie als Bürgermeister überhaupt nicht leiden?
Horstmann: Ich mag es nicht, wenn man böse Briefe schreibt.

Lia: Was würden Sie tun, wenn Sie noch einmal für einen Tag ein Schulkind wären?
Horstmann: Ich würde versuchen, an dem Tag noch mehr über Frösche zu lernen.

Lia: Zum Schluss: Was ist für Sie das Wichtigste im Leben?
Horstmann: Das Wichtigste sind Familie und Freunde – und man darf sich nicht zu ernst nehmen!

Vielen Dank für das Interview!

Führung durch das Medienhaus des Aschendorff-Verlages (Jahrgang 3/4)

Das Zeitungsprojekt „Klasse!“ der Westfälischen Nachrichten gehört seit vielen Jahren fest ins Programm der Klasse 4 – vier Wochen lang bekommen alle Kinder kostenlos eine Zeitung in die Schule und können sich damit auseinandersetzen.

Als Vorbereitung des Projektes ging es nun für den gesamten Jahrgang 3/4 mit dem Bus nach Münster zum Hauptsitz der WN, die unter dem Dach des Aschendorff-Verlages erscheinen, einem der ältesten Familienunternehmen Deutschlands.

Begrüßt wurden die Kinder von drei freundlichen Mitarbeitern und einem kurzen Informationsfilm. Dieser verdeutlichte den Grundsatz des Verlages „Dem Wort verpflichtet“ und zeigte bereits einen kleinen Eindruck von den vielen Bestandteilen, die zur Entstehung einer Zeitung dazugehören.

Anschaulich erfuhren die Kinder von den Grundsätzen der modernen Drucktechnik und konnten die Druckplatten sogar in die Hand nehmen. Für jede Zeitungsseite benötigt man vier Druckplatten mit den Farben rot (magenta), blau (cyan) und gelb sowie Schwarz. Texte und Bilder werden mit einem Laser in die Beschichtung gebrannt, eine chemische Flüssigkeit löst alle nicht benötigten Stellen ab – und schon kann gedruckt werden. Am frühen Abend gehen die ersten Exemplare in den Druck, die letzten um 0.30 Uhr. Zwischendurch werden aktuelle Neuigkeiten immer wieder aktualisiert – das bedeutet natürlich auch wieder neue Druckplatten.
Geliefert werden die „Westfälischen Nachrichten“ bis nach Bielefeld und im ganzen Münsterland, teilweise auch unter anderem Namen, wie „Dülmener Zeitung“.

Nach der theoretischen Einführung ging es direkt zur Führung – aufgeteilt nach den drei Klassen konnten sich die Kinder einen Eindruck von den Produktionsstätten machen. Los ging es mit einer kleinen „Museumsecke“ – einige alte Druckmaschinen standen zur Besichtigung im Flur. Damals musste man die einzelnen Buchstaben noch mit der Hand „setzen“ – in Spiegelschrift! Die über drei Kilometer lange „Achterbahn“ – das Transportband für die fertigen Zeitungen – stand zwar weitgehend still, war aber trotzdem interessant. Die Besucher konnten sogar die Journalisten bei der Arbeit in der Redaktion beobachten, mussten dabei aber mucksmäuschenstill sein. Das Beeindruckendste kam am Schluss – die riesigen Papierrollen, jeweils etwa eine Tonne schwer und über 20 Kilometer lang, von den täglich etwa 40 verbraucht werden und die in gigantischen Stapeln in einer Halle lagerten! Und natürlich die blaue Druckmaschine, 14m hoch und etwa 300 Tonnen schwer!

Die Kinder genossen die kurzweilige Führung und freuten sich außerdem, auf der Rückfahrt im Bus ein Gratisexemplar der Zeit zu durchstöbern – ein gelungener Vorgeschmack auf das Zeitungsprojekt!

Spaß im Schnee

Heute gab es in den Pausen die seltene Gelegenheit, nach Herzenslust Schneemänner zu bauen – das ging natürlich besonders gut auf dem Bolzplatz!

Viele schöne Schneemänner waren zu bewundern, bevor sie mittags schon wieder zu schmelzen begannen…

Weihnachtsfeier

Am letzten Schultag vor den Ferien fand wie immer die große Weihnachtsfeier in der Turnhalle statt.

Eröffnet wurde sie in diesem Jahr von Klara aus der 4. Klasse, die ein wunderschönes Klavierstück vorspielte und großen Applaus erhielt.

Schulleiterin Ilka Pelke begrüßte Kinder, Eltern und sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr herzlich und freute sich über die schöne Stimmung, die bereits während der Adventszeit an der Schule spürbar gewesen war – perfekt beschrieben in dem gemeinsamen Lied „Dicke, rote Kerzen“, begleitet von Herrn Mühlmann.

Die Klasse 1/2a aus dem roten Lernhaus hatte ein Akrostichon zu dem Satz „Wir wünschen frohe Weihnachten“ vorbereitet und sorgte mit lustigen Einfällen – z.B. H wie „Hilfe der Baum brennt!“ – für viele Lacher!

Der Jekits-Chor hatte mit Frau Thielbeer das Lied „Was bringt der Dezember“ von Rolf Zukowski eingeübt und sang es sogar ohne die Chorleiterin sehr sicher.

Rene Löckmann sprach als neuer Vorsitzender des Fördervereins ein Grußwort und bedankte sich bei dem „tollen Vorstandsteam“, das ihm mit großer Einsatzbereitschaft – z.B. bei der Kakao-Aktion vor der Weihnachtsfeier – den Einstand sehr leicht gemacht habe.

Anschließend bedankte sich Frau Pelke bei zahlreichen „guten Geistern“ der Schule, z.B. den Lesepatinnen, Herrn Dr. Schmitz als Herrchen von Schulhund Murphy, BuFDi Thea Hanhoff, Frau Holtrup und Frau Füllenkemper (vertreten durch ihren Mann) als Schulpflegschaftsvorsitzende, den Reinigungskräften und zum Schluss Hausmeister Liam Craggs und Sekretärin Sigrid Groteguth.

Frau Groteguth hatte sich angesichts des Siegerpokals vom Loburger Waldlauf „beklagt“, noch nie einen Pokal gewonnen zu haben – darum bekam sie nun einen vom ganzen Kollegium überreicht, verbunden mit vielen Komplimenten für ihre überaus engagierte und wertvolle Arbeit, nicht nur organisatorisch, sondern auch im zwischenmenschlichen Bereich.

Die Schulband unter der Leitung von Herrn Mühlmann sorgte wie jedes Jahr mit „Jingle bells“ für tolle Stimmung, bevor die Plattdeutsch-AG, angeleitet von Mechthild Wildemann, mehrere bekannte Weihnachtsgedichte bzw. Liedtexte auf Plattdeutsch aufsagte.

Die Klasse 1/2b aus dem blauen Lernhaus präsentierte mit Klassenlehrerin Barbara Farwick einen stimmungsvollen Lichtertanz – und dann wurde Frau Pelke selbst überrascht: Frau Lohmann bedankte sich im Namen des Teams für die beispielhafte Arbeit der Schulleiterin, die mit ihren guten Ideen oft als „Anzünder“ für viele gute Vorhaben wirkt und überreichte passend dazu ein schönes Kerzengesteck.

Frau Siemann sorgte mit ihrer Tanz-AG und „Feliz navidad“ noch einmal für viel Bewegung bei jung und alt, bevor das Krippenspiel „Der kleine Weihnachtsstern“ von Kinder der 3. Klasse aufgeführt wurde.

Frau Elberich und Herr Mühlmann hatten jeweils mit einer Gruppe seit Ende November geprobt – und die schöne Geschichte von dem kleinen, schüchternen Stern Sirius, der vom Engel Gabriel den Auftrag erhält, über dem „wichtigsten Kind der Welt“ zu leuchten, kam sehr gut an.
Nachdem seine Eltern Castor und Nova ihm den Auftrag übermittelt hatten, musste der kleine Stern erst einmal seinen Weg auf die Erde finden. Dabei halfen ihm das Regenmädchen, der Regenbogen sowie ein Schmetterling und ein Vogel mit guten Tipps und viel Ermutigung. Endlich auf der Erde angekommen, wird er kurz vor dem Ziel noch vom Nebel in Versuchung geführt, seinen Auftrag aufzugeben und wieder unsichtbar zu werden. Aber Sirius überwindet die Angst und schiebt den Nebel einfach weg! Dazu beglückwünscht ihn sogar der Engel Gabriel persönlich – und Sirius strahlt so hell als Weihnachtsstern, dass die Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe mit Marie, Josef und dem Jesuskind finden.

Großer Applaus belohnte die gelungene Vorstellung!

Pastoralreferent Sebastian Bause sprach den vorweihnachtlichen Segen, bevor alle gemeinsam „O du fröhliche“ sangen, wie immer begleitet von Frau Elberich an der Klarinette und Herrn Mühlmann am Klavier.

Anschließend wünschte Frau Pelke allen schöne Feiertage und erholsame Ferien.

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